Posts Tagged ‘Comic’

25.03.2010 von Schröder & Kalender
blogavatar

Archive des Zerfalls

von Schröder & Kalender

***
Der Bär flattert in nordwestlicher Richtung.
***
Erfreulich, es gibt einen neuen Comicstrip von Sascha Hommer & Jan-Frederik Bandel mit den Geschwistern Gustav und Niffi sowie Kaninchen – eine Hommage an das weiße Kaninchen aus ›Alice im Wonderland‹. Also zur rechten Zeit das ganz andere Buch zum ›Alice‹-Film!

Von den multiplen Anspielungen hat uns, als ehemalige Verleger der deutschen Olympia Press, die folgende Sequenz am meisten amüsiert:

***

***

*** … weiter lesen

26.07.2009 von Schröder & Kalender
blogavatar

Die Hundente

von Schröder & Kalender

***
Der Bär flattert in östlicher Richtung.
***
Unerklärlich ist das Auftauchen und Verschwinden der Hundente. Sie soll abgeschafft werden, aber sie läßt sich nicht abschaffen – sie wechselt das Medium, spukt auf allen Ebenen – einen Blick durchs Mikroskop zeigt einen Kosmos von Hundenten. Unvermittelt kriechen sie aus dem Fernsehen und schließlich entlarvt sich die ganze Geschichte als eine Phantasie von Donald Duck. Doch das ist längst nicht das Ende der Hundente. (Klappentext von 1972)


Bernd Brummbär und Wolf Wondratschek, ›Die Hundente‹. Paperback, 172 nicht numerierte Seiten mit 82 ganzseitigen schwarz-weiß Zeichnungen von Bernd Brummbär und 6 Seiten Text von Wolf Wondratschek, März Verlag, 1972 (nur noch antiquarisch erhältlich).
*** … weiter lesen

17.09.2008 von Schröder & Kalender
blogavatar

Ehrenrettung für einen Comic

von Schröder & Kalender

***

Der Bär flattert heute nicht.

Späte Genugtuung für ein Buch, welches 1971 der Generalstaatsanwalt in Frankfurt a. M. mit einer Großaktion der Polizei in der Auslieferung und im Versteck – der Heizkeller des Nieder-Florstädter Herrenhauses – beschlagnahmen ließ.

In der Frankfurter Allgemeinen Zeitung vom 13. September schrieb Jan-Frederik Bandel in einem langen Artikel u.a. über ›Lucy’s Lustbuch‹ von Alfred Demarc alias Alfred von Meysenbug:

»In seinem letzten längeren Comic für viele Jahre setzt Meysenbug dann neben die Science-Fiction–, Rocker- und Historienfantasien der Comic-Supergirls nach der konsumkritischen Variante noch eine weitere, durchaus im Geiste Leslie Fiedlers: die Pornografie. ›Lucy’s Lustbuch‹, 1971 unter dem Pseudonym Alfred Demarc veröffentlich, ist mit Abstand Meysenbugs aufwendigstes Buch. Im pastelligen Tableaus in Ramos-Manier reiht er Sexszene an Sexszene, wobei unter anderen Franz Josef Strauß, Thilo Koch, Roy Black und schließlich Elvis ihren Auftritt haben. … weiter lesen