
…wie den gemeinen Dokumentarfilmern einmal der Gottschalk im Nacken saß, sie der ARD “wiederholungsfähige Programmware” anboten und dafür sogar ihre “spannendsten Erlebnisse” preisgeben wollten: … weiter lesen
Archive for Februar, 2012
vom bischofsberg die haube/verwest denn hier kein stein?/das kind spielt in der laube/ ein wappenbild mit taube/das kind spielt: ich bin klein//die mutter springt ins feuer/die gasse stülpt sich um/ein bischof im gemäuer/speist säulenungeheuer/das kind spielt: ich bin dumm.(Peter Härtling: Olmütz 1942-1945)
Viele Schriftsteller sind auf der Suche. Nach den Räumen von Kindheit und Erinnerung. Vergeblich oft. Auch Mähren ist Gegenstand solch einer Suche. Kritische deutschsprachige AutorInnen wurden dort einst von den Nazis verfolgt, andere im Nachkrieg von Tschechen vertrieben. Ihre Literatur wurde obsolet. … weiter lesen
“Vereinigt Euch!” Dazu fahnenschwenkende Schattenrisse und ein Button: “Schon 296 Regisseure!” Dabei hat gerade erst alles angefangen und macht schon lange Sorgen: Dokumentarfilme werden zunehmend randständig platziert. Und auf einen gemeinsamen ästhetischen Begriff sind sie ohnehin nicht mehr zu bringen. … weiter lesen
Eigentlich hätten sie über die Alb nach Oberschwaben ziehen müssen, um dieses Stück am authentischen Ort neu zu inszenieren. Immerhin ist das Melchinger “Theater Lindenhof” dafür bekannt, ganze Städte und Landschaften zu bespielen, wenn sie den Figuren oder auch dem jeweiligen Dichter selbst Grund und Existenz gaben. … weiter lesen



