25.09.2011 von Caro

School, Work, old, Death. Mareschstraße. Berlin-Neukölln.
Seit ein paar Tagen erfreut mich diese Ansicht im Rixdorfer Kiez: dieses Tier, das das ganze Leben vom Blick auf die Uhr getrieben ist (das sieht man auf dem kleinen Foto vielleicht nicht, jedenfalls gucken die gestressten Augen auf jedem Bild immer auf die Armbanduhr, die mit einem neon-orangenen Ausrufezeichen markiert ist): bei der Einschulung, auf dem Weg zur Arbeit, alt im Park mit Vöglechen und mit Blumenkranz im Sarg. Sehr schick!

Fragendes Tier. Brusendorfer Straße. Berlin-Neukölln.
Seit ein paar Wochen klebt direkt um die Ecke von der obigen Serie dieses fragende Tier. Vielleicht bezieht es sich auf die Sticker daneben? Da war mal ein Antifa-Sticker, dessen antifaschistische Aussage in eine pro-faschistische umgekratzt worden war…woraufhin dort wieder ein antifaschistischer Sticker von “Neukölln gegen Nazis” geklebt wurde.
Freue mich schon drauf, wenn es hoffentlich bald mehr davon im Kiez zu entdecken gibt!
24.09.2011 von Caro

Optisches Auge. Schönleinstraße. Berlin-Kreuzberg.
Dieses coole Schablonen-Auge ist schon seit Jahren an der Hauswand in der Schönleinstraße zu sehen.

Eyes Attack. Schönleinstraße. Berlin-Kreuzberg.
Jetzt ist die Augen-Attacke dazu gekommen….hehe, ein bisschen dreckiges Gekritzel tut dem immer schicker werdenden Kiez ganz gut!
21.09.2011 von Caro

Ein Platz zum Schlafen. Schönleinstraße. Berlin-Kreuzberg.
Neben dem Kopfkissen liegt ein Handtuch bereit und eine kleine Schale mit Nüsschen.
Danke an Ari für das lustige Foto dieser lustigen Aktion in der Schönleinstraße!

Es war einmal ein Platz zum Schlafen. Schönleinstraße. BErlin-Kreuzberg.
Nach circa 10 Tagen oder 2 Wochen sah der Platz zum Schlafen dann wieder so aus….schade drum.
18.09.2011 von Caro

Brotlos im Elfenbeinturm. Leinestraße. Berlin-Neukölln.
“Brotlos im Elfenbeinturm. Kunst ist auch nur eine Sichtweiß[s]e und Sprache…” Dabei sah das Haus aus, wie ein normales Mietshaus…der Elfenbeinturm ist dann wohl doch im Kopf.

365 Tage Hartz 4. Leinestraße. Berlin-Neukölln.
“365 Tage Hartz 4“………passt gut in die “alle-Tage-Neukölln”-Foto-Reihe.
An einem Fenster in der Leinestraße in Berlin-Neukölln gesehen.
15.09.2011 von Caro
Gestern habe ich die obertolle DO NOT THINK-Ausstellung im Bethanien angeschaut. Die kann ich jeder_m Leser_in hier empfehlen. Ich habe ein paar Fotos gemacht, aber die bringen die ganze Sache nicht so gut rüber…
Und hier erklärt sich gleich der Bogen zu Banksy im Titel: Im Rahmen der DO NOT THINK-Ausstellung wurde ein 8 Jahre altes Bild von Banksy freigeschabt und restauriert (das war damals im Rahmen einer Back Jumps-Ausstellung entstanden)…Das wurde in den letzten Tagen anscheinend groß in den Medien besprochen…jedenfalls kamen die ganze Zeit, in der ich mich in der Ausstellung aufhielt, Kamerateams vorbei und filmten diesen einen Raum mit Banksys Bild. Und dabei verpassten sie den ganzen Rest der tollen Ausstellung. In ihren Kommentaren vor der Kamera redeten sie von Streetart von Banksy…….ich frage mich, was da noch an Streetart übrig geblieben sein soll, wenn “ein Banksy” unter Farbschichten heraus gekratzt und restauriert wird und sich in einem Ausstellungsraum und nicht in der Straße befindet. Die Ausstellung im Bethanien insgesamt präsentierte eben auch keinesfalls Streetart, sondern Künstler und ihre Kunst der Gegenwart. Warum interessierten die Journalisten sich nicht auch dafür?
“Papa und ich – Dave the Chimp and friends, 2011: assorted ephemera: Concrete, beer, video, friendship, wood, sweat,photographs, passion, sneakers, and other essential elements of life as a skateboarder” – neben Turnschuhen, einem echten Skatervideo und dem Sinnbild von “Papa und ich” waren viele kleine Cartoons gezeichnet, die über die Gedankenwelt eines Skaters (oder jeder anderen Person!) Auskunft gaben….Ich fand die meisten sehr lustig.

Papa und ich - Dave the Chimp. Betahnien/Kunstraum. Berlin-Kreuzberg.
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10.09.2011 von Caro

Street Yogi auf einem Bein. Karl-Marx-Straße. Berlin-Neukölln.
In der letzten Zeit sehe ich sooooo viele von den Street Yogis in Berlin…sogar in Prenzlauer Berg in der Pappelallee! Hier zwei aus Neukölln, die mir gut gefallen haben…auch weil sie so gut zum Hintergrund passen: hier die Parallelität zu den Antennen dahinter.

Kofstand Street-Yogi. Hermannstraße/Thomasstraße. Berlin-Neukölln.
Hier der Kopfstand Street-Yogi vor dem Hintergrund der Einflugschneise-Markierungen des Flughafen Tempelhof.
Und hier nochmal der Link zum Interview, was ich mit dem Macher der Yogis gemacht hatte.
09.09.2011 von Caro
Heute gibt es zwei Ausstellungstipps:
DO NOT THINK beginnt heute mit einer Vernissage um 19 Uhr im Kunstraum Kreuzberg/Bethanien, Projektraum 1. Die Ausstellung der Berlin International Skateboard Artists Residence kann vom 10. September bis 23. Oktober 2011 täglich von 12-19 Uhr besichtigt werden. Mitgewirkt haben: Andrea Belfi, Dave the Chimp, Brad Downey, Jacques Floret, Mischa Wermkauf & Matthias Leinke.
Projektraum 1, Kunstraum Kreuzberg/Bethanien, Mariannenplatz 2, 10997 Berlin.
Und die ATM Gallery (Contemporary fine urban art) öffnet erneut ihre Pforten….diesmal weitab von Mitte und morgen: Eylauer Str. 13, 10965 im noch cool zu werdenden Schönekreuz, nahe U- und S-Yorkstraße! Ab 10. September 2011, 19 Uhr.
Folgende Künstler haben mitgewirkt:
ELIOT (Wien), EMESS (Berlin), Leon Reid IV (New York), JUST (Berlin), SpY (Madrid) und STINK! (London).
07.09.2011 von Caro

Alarmstufe: bunt. Weserstraße. Berlin-Neukölln.
Passend zur grauen Hauswand und schwarzem Fahrrad macht jemand richtig Alarm: die bunte Alarmstufe! Hehe.
06.09.2011 von Caro

Lebendiges Gebirge von ALANIZ. Kottbusser Damm. Berlin-Neukölln.
In der Grotte zwischen Bank und Fotoladen am Kottbusser Damm Ecke Hermannplatz prangt jetzt dieses große lebendige Gebirge mit Mond. Unten auf einem Stein steht “ALANIZ“.

ALANIZ-Gebirge. Kottbusser Damm/Hermannplatz. Berlin-Neukölln.
Der Spot ist echt gut…lange war er ungenutzt, jetzt kommt sein Potenzial wieder zum Vorschein.
01.09.2011 von Caro

Holz-Specht_Paul-Linke-Ufer. Berlin-Kreuzberg.
Kein bunter und auch kein grüner Specht, nein ein hölzerner Specht! Gefunden am Paul-Linke-Ufer in Berlin-Kreuzberg. Die Frage ist nur, ob er als Kunstobjekt zurückgelassen wurde, oder aber einfach nur ein Korkenzieher ist, der immer zur Hand geht im Vorbeigehen?!