Archive for Januar, 2009
Die britische Castingshow Britain’s got talent ging zum ersten Mal 2007 an den Start und bricht seither bei youtube alle Rekorde. Allein die hochgeladenen Erstauftritte von den neuen Stimmwundern Connie Talbot (6!) und Paul Potts (39), einem Handyverkäufer aus Bridgend wurden mehr als 77 Millionen Mal geklickt. Kein Wunder eigentlich, denn die beiden haben zu Herzen gehende Stimmen und legen ganz rührende, ungekünstelte Auftritte hin. Das begeisterte Publikum reißt es von den Sitzen. Es fließen Tränen der Freude. Beim Finale schließlich siegte Paul Potts, durfte dann der Queen die Hand schütteln, bekam Werbeaufträge (Telekomspot), sang bei Olli Kahns Abschlussveranstaltung und ist jetzt im Januar für den ECHO als „Bester Künstler International“ nominiert. Die Kariere der kleinen Connie Talbot hat gerade erst begonnen. Von ihr gibt es auch schon eine CD, ein Musikvideo und Live-Auftritte in aller Welt. Also bitte die Lauscher aufgestellt und nicht vergessen, die Tempotaschentücher… weiter lesen
Heute vor 200 Jahren wurde der amerikanische Schriftsteller Edgar Allan Poe in Boston geboren. Er gilt als Vater der modernen Dichtung. Mit seinem Roman der Doppelmord in der Rue Morgue schuf er den Klassiker der Detektivgeschichte. Zu seinen bekanntesten Werken gehört wohl die Dichtung The Raven, die er selbst in unserem ersten Animationsfilm (verblüffend einfache aber überzeugende Technik) vorträgt.
Als zweites sehen wir Vincent, einen Trickfilm von Tim Burton aus dem Jahr 1982, den er an die Geschichte des Raben anlehnt und der von niemand anderem als dem bekannten Horrorfilmdarsteller Vincent Price (House of Wax) gesprochen wird. Nevermore.
Endlich mal wieder zwei Trickfilme die das Thema Fernsehen und Individuum und Violence & Beaty schön auf den Punkt bringen. In dem ersten, oscarnominierten Film Fifty Percent Grey von Ruairi Robinson versucht sich ein Soldat das Leben zu nehmen, obwohl er bereits tot ist und in dem Video Doll Face von Andy Huang aus Kalifornien dreht sich alles um den Einfluß des Fernsehens auf humanoide Roboter und das Thema virtuelle Schönheit. Eines kann ich schon vorweg nehmen, hier es gibt keine Happy Ends und das ist schon fast wie im richtigen Leben.















