
Tja, die Hanser-Party, was soll man sagen? Manche sagen, es war Ibiza, manche sagen, es war Malle, aber die guten Seiten von Malle, denn nirgends konnte man Tequila aus dem Bauchnabel einer Frau im Bikini trinken, und nirgends auch aus den Bauchnabel eines Mannes, obgleich sich Kollege K. flugs anbot, diesen Part zu übernehmen, man müsse lediglich mit Haaren rechnen, aber irgendwas sei ja immer.
So stand man und trank und schnackte und ließ sich von den wunderbaren Barleuten Chardonnay bringen, dessen Quelle nicht versiegte.
Man sprach dann noch von Dreiteileranzügen und ihren Vorteilen im Winter, man sprach von Schuhen und Taschen und Schmuck und Wettpinkeln am Görlitzer Bahnhof und es war „1996, meine Freundin ist weg und bräunt sich“.
Und als am Ende „Forever Young“ lief, ging das Gerücht rum, Jo Lendle habe sich das als Rausschmeißer gewünscht, und es ist auch letztlich egal, wie viel da dran war.
Aber! Als dann „Song 2“ von Blur kam und Kollege G. eine Rückwärtsrolle tanzte, da freute sich Frau S. über ihr Glas stilles Wasser und trank es in einem Zug aus.
Und als A. und J. und U. und die anderen noch tanzen wollten, sagte eine Stimme von oben: Geht doch in die Disco.