Die scheinheilige Empörungswelle nach den unglücklichen Faschismus-Aussagen des neuen Linken-Chefs Luigi Pantisano bietet auch eine Chance für die Linke, meint Parteistratege Mario Candeias.
Nämlich dass die Linke lerne, Gegenwind geschlossener auszuhalten und noch glaubwürdiger den Bruch mit dem Status quo zu verkörpern – den Bruch mit einer verrohten Mitte, deren Politik die AfD erst stark gemacht habe.
Nicht einfach wenn gleichzeitig der Druck auf die Partei wächst, zur Verhinderung der AfD eben dieses Zentrum bis zur Selbstaufgabe zu stützen, zum Beispiel ausgerechnet eine CDU-Minderheitenregierung nach der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt.
Warum die Linke gut beraten ist, eine Zusammenarbeit gegen die AfD an Bedingungen zu knüpfen und wie sich das Momentum für einen sozialen Antifaschismus von unten vorbereiten lässt, darüber spricht Mario Candeias in der aktuellen Folge Dissens.
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