vonFalk Madeja 18.10.2011

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Sjoera Dikkers, Abgeordnete der sozialdemokratischen PvdA in Den Haag, will in den Niederlanden ein sogenanntes „Fairfuck-Logo“ einführen. Damit sollen Prostituierte zeigen, dass sie freiwillig Sex gegen Bezahlung anbiete sagte sie dem Algemeen Dagblad. Sjoera Dikkers beschäftigt sich ansonsten auch mit Entwicklungshilfe, sie hat wohl bei einem Blick auf eine Fairtrade-Kaffee-Tüte die Idee mit dem Fairfuck-Logo bekommen.  

Das Logo soll etwa an den Rahmen der Fensterbordelle angebracht werden. Aber ob das in der Praxis funktioniert? Metje Baak von einer Interessenvertretung Prostituierter findet die Sache mit dem Fairfuck-Logo eine schlechte Idee. Sie sei nämlich stigmatisierend und außerdem würden Frauen, die zur Prostitution gezwungen werden, dann doch sagen, dass sie es freiwillig tun würden.

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https://blogs.taz.de/fairfuck-logo_fuer_ehrliche_prostitution-3/

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