vonLaura Vorsatz 28.05.2026

Feminismus mit Vorsatz

Feminismus mit Vorsatz ist eine Podcastreise zur erfolgreichsten sozialen Bewegung – mit mir, Laura Vorsatz.

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In der aktuellen Podcastfolge lernst du, wie du eine Demo organisierst. Doch auch mithelfen ist gern gesehen: Als Ordner*innen oder zum Sprechchöre anstimmen. Ich habe neulich eine arte Doku gesehen, in der es ums Schreien ging – ist bestimmt eine hilfreiche Technik für die nächsten Parolen, die niemand verpassen sollte!

Scream your heart out – Schrei Workshops in Berlin

Auf der Homepage von Andrzej Profus kannst du nachlesen, dass Screaming mehr als eine Gesangstechnik ist: Schreiend nimmst du dir Raum, drückst dich aus, verarbeitest Erlebnisse. Während des Workshops wird immer zusammen geschrien, was ich mir unfassbar befreiend vorstelle.

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Hier gehts zur Doku auf arte.


 

Buchrezension “Caliban und die Hexe”

…kann ichs empfehlen? Ja, unbedingt! Aber nicht allein im stillen Kämmerlein. Lest es gemeinsam!

Denn ich habe mich durchgearbeitet. Nicht, weil der Text schlecht wäre – im Gegenteil – sondern weil er so viel will und so viel weiß. In „Caliban und die Hexe“ zeigt Silvia Federici, dass der Kapitalismus nicht einfach irgendwann „entstanden“ ist, sondern brutal durchgesetzt wurde. Und dass die Hexenverfolgung kein folkloristischer Nebenschauplatz war, sondern ein zentraler Bestandteil dieses Übergangs.

Ohne Kontrolle über weibliche Körper, ohne patriarchale Gewalt, ohne die Zerschlagung von weiblichem Wissen – kein Kapitalismus. Das ist Silvia Federicis These. Und sie ergänzt damit, was Marx ausgelassen hat.

Ich hab das Buch nicht komplett gelesen, aber vieles im Lesekreis besprochen. Denn das Buch ist theoretisch, historisch, komplex – nichts für zwischendurch, aber etwas ganz grundlegendes!!

Einen kleinen Einblick kannst du in der 42. Podcast Folge zum Thema „Feste feiern als Feminist*in“ hören.

„Der Körper der Frauen war in der kapitalistischen Gesellschaft das, was die Fabrik für männliche Lohnarbeiter war: der Hauptschauplatz ihrer Ausbeutung und ihres Widerstands.“ (S. 19)


abo

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Wie wollen wir füreinander sorgen?

Ein akustischer Streifzug durch das Reproducive Futures Festival

Wer darf eigentlich Kinder bekommen – und wem wird Elternschaft erschwert? Warum sind Sorgearbeit und Armut so eng miteinander verbunden? Warum müssen queere Familien ihre Existenz ständig rechtfertigen? Und was passiert, wenn Frauen* zwischen Gewalt und Armut wählen müssen?

Mit Fragen wie diesen hat sich das Reproductive Futures Festival 2025 in Berlin beschäftigt.

Zusammen mit Franka Frei habe ich dazu eine Audio-Reportage produziert, die Stimmen vom Festival, Gespräche, Panels und persönliche Eindrücke zusammenbringt: von Leihmutterschaft und Care-Arbeit über queere Familienmodelle, Klassismus und Kinderarmut bis hin zu feministischen Zukunftsvisionen und solidarischen Netzwerken.

Für alle die da waren oder es verpasst haben: Horch doch nochmal rein!


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Viel Spaß beim Horchen!

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