vonandreas bull 08.12.2014

taz Hausblog

Wie tickt die taz? Das Blog aus der und über die taz mit Innenansichten, Kontroversen und aktuellen Entwicklungen.

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Am Freitag, den 12.12.2014 wird sich der Aufsichtsrat der taz-Genossenschaft zum letzten Mal in diesem Jahr zu einer gemeinsamen Sitzung mit dem Vorstand, der Chefredaktion, der Leiterin der Genossenschaft sowie dem Controller treffen, um über die wirtschaftliche Lage, den Wirtschaftsplan für 2015 und über Strategien der Weiterentwicklung zu beraten. Der Bericht über die wichtigste Kennziffer des Wirtschaftsuniversums taz, die Abozahlen, wird ein Tagesordnungspunkt sein. Einen Einblick in ein bestimmtes Fragment, nämlich die Wirkung der Testabos der vergangenen zwei Jahre, können Sie hier nehmen.

Im Jahr 2013 konnte die taz insgesamt 33.103 Abonnementzugänge verzeichnen, davon waren 14.213 Testabos, die unmittelbar den oben gezeigten Kampagnen zuzuordnen waren, 2.296 separate ePaper-Abos sowie 3.006 Abonnements der täglichen Ausgabe und 4.413 Abos der taz.am wochenende zu vollen Bezugspreisen. Knapp 10.000 sonstige Testabos kamen über die standardmäßig auf taz.de publizierten Angebote.

Im Jahr 2014 wurden bisher insgesamt 24.599 Abos gezeichnet, davon 14.033 Testabos aus den in der Grafik gezeigten Aktionen, 1.379 ePaper-Abos, 1.869 der täglichen und 1.365 der taz.am wochenende zu vollen Bezugspreisen. 7.822 sonstige Testabos stammen aus restlichen Angeboten.

Allen von uns angebotenen Testabos ist gemeinsam, dass sie nicht kostenlos unters lesende Volk gestreut werden. Das erhöht die Qualität des Adressbestandes unserer Datenbank und ist schlicht eine Notwendigkeit angesichts der Knappheit des für Werbemaßnahmen zur Verfügung stehenden Budgets. Am wichtigsten aber ist der Erfolg, der daran abzulesen ist, wie viele der Testabos in unbefristete zu vollen Bezugspreisen umgewandelt werden. Eindeutiger Befund: von Angeboten, die nach Ablauf des Testzeitraums automatisch enden, bleiben lediglich zwischen zwei und drei Prozent als dauerhafte Abonnements erhalten. Bei jenen, die automatisch weiter laufen, wenn sie nicht nach Ablauf des Testzeitraums gekündigt werden, bleiben mehr als 20 Prozent beim Abo der taz.am wochenende und etwa 11 Prozent beim täglichen Abo dabei. Um auszuschließen, dass jemand nur, weil die Kündigung vergessen wurde, weiter ein voll zu bezahlendes Abo geliefert bekommt, schreiben wir die Testenden nach der Hälfte der Testzeit an und machen sie auf das Verfahren aufmerksam.

Fazit: der Kampf ums Abo war schon immer hart. Er wird spürbar härter. Das merken nicht nur die Wettbewerber der taz, sondern auch die taz selbst, obwohl sie sich glücklich schätzen kann, über eine besonders treue Leserschaft am Markt der täglichen Zeitungen zu verfügen. Bitte bleiben Sie uns gewogen und wenn möglich, zeichnen Sie ein dauerhaftes Abo. Unter den Angeboten ist sicher das passende für Sie dabei. www.taz.de/abo

taz-Geschäftsführer Andreas Bull analysiert an die Stelle regelmäßig die Lage der taz auf dem Zeitungsmarkt.

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https://blogs.taz.de/hausblog/die-bull-analyse-vom-test-zum-abo/

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kommentare

  • Fazit: der Kampf ums Abo war schon immer hart. Er wird spürbar härter….
    Dann sollte man sich um die Abonnenten auch kümmern. Ich hatte die TAZ ja im ABO, bekam sie nur leider sporadisch zugestellt. Reklamierungen wurden lapidar wahrgenommen und Gutschriften ausgestellt. Bloß das Problem blieb das Selbe, die Zeitung war selten wirklich im Briefkasten. Irgendwann war ich mir nicht sicher, ob man mich bei der TAZ für einen Scherzbold hielt? Jedenfalls wurde es zu bunt, ABO gekündigt und auch dort nur eine lapidare Antwort, Sie müssen sich an die Fristen halten. Wow, dass ist sicher kein Kundenservice. z.B. in einem solchen Fall zu reagieren und zu sagen, wir bieten jetzt 10 Ausgaben am WOE für 10 Euro an, wir klemmen uns dahinter und die Zeitung wird im Briefkasten liegen und danach reden wir noch einmal. Leider war es nicht so und mich habt Ihr verloren und wer ist der Leidtragende? Na ich… ohne TAZ.

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