vonBlogwart 16.07.2015

taz Hausblog

Wie tickt die taz? Das Blog aus der und über die taz mit Innenansichten, Kontroversen und aktuellen Entwicklungen.

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Die taz.app für Android-Systeme verzeichnet heute den 100.000sten Download.

Als wir Anfang Juni 2012 die taz.app für das Android-Betriebssystem  veröffentlichten, hatte das Deutschlandradio gerade gemeldet: „Zeitungsverlage meiden Android“ und als Gründe für diese Beschränkung auf die Geräte von Apple angeführt: Die Entwicklung einer passenden App für mobile Tablets oder Smartphones ist vergleichsweise einfach, wenn sie nur auf ein Gerät beschränkt ist. Das taz_logoandroid_212x102offene Android-Betriebssystem läuft dagegen auf Geräten  verschiedenster Herstellern und verschiedenster Displaygrößen. “Für die Verleger ist das ein Problem” stellte das “Deutschlandradio” damals fest: “Wenn sie Apps anbieten wollen, die gut aussehen und einfach zu bedienen sind, müssen sie praktisch für jedes Gerät eine eigene Version entwickeln. Und das ist teuer. In der Folge beschränken sich viele Verlage nur auf ein App-Angebot: das iPad.”

Nachdem die taz zunächst nur eine App für iPhone und iPad angeboten hatte, waren zahlreiche  Anfragen von LeserInnen gekommen, warum “ausgerechnet die taz” nur die „Apple-Elite“ bediene. Der Grund war aber kein elitärer Dünkel, sondern der oben angesprochene Aufwand.

Schließlich wurde die Android-App in Zusammenarbeit mit der taz-EDV von der Berliner Softwareschmiede “theCo.de” entwickelt. Sie bietet alle Funktionen, die NutzerInnen heute von einer mobilen Version ihres ePapers erwarten: in einer Faksimile-Ansicht kann die ganze Zeitung durchblättert werden. Ein kurzer Touch auf einen Artikel öffnet die Textversion des Beitrags, die dank einer agilen, dynamischen Umsetzung von mehrspaltigen Text auf allen Displaygrößen gut lesbar ist und vom Nutzer flexibel eingestellt werden kann. Über das Inhaltsverzeichnis ist es möglich, sich mit Markierungen eine persönliche Ausgabe zusammenzustellen, die man die nach der Auswahl bequem lesen kann.

taz.app – Android-Apps auf Google Play - Mozilla Firefox_ Taz Online EditionIn der neusten Version der taz.app, deren Beta-Version seit Ende Mai 2015 getestet  und kommende Woche freigeschaltet wird, wurde zudem die Archivfunktion erweitert – statt bisher nur auf die 30 zurückliegenden Tage, können die NutzerInnen nun auf das taz-Archiv der letzten Jahre zurückgreifen.

Zudem wurde die gesamte Benutzerführung überarbeitet, sodass die überwiegend guten Bewertungen, die die taz.app im Playstore schon erhalten hat – von 409 Usern gaben 288 die Note „Sehr gut“ oder „Gut“ – sich künftig noch weiter verbessern dürften. Das wünschen wir uns natürlich auch für die Abonnements des taz ePapers, die eine ähnlich erfolgreiche Entwicklung genommen haben wie die App: seit 2010 hat sich die Zahl der ePaper-Abos mehr als verfünfacht, aktuell werden von unserem Server täglich  11.346 Ausgaben ausgeliefert.

Wer das ePaper der taz gerne auspropieren möchte, kann das sofort tun: die App im Google Playstore ist ebenso kostenlos wie ein 14-tägiger Test der digitalen taz, zu dem Sie sich hier anmelden können. Falls Sie sich danach für ein Abo entscheiden, erhalten Sie noch eine attraktive Prämie – einen Gutschein für den taz Shop oder einen Tablet-Computer zum Sonderpreis.

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