vonhausblog 08.01.2026

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Wie tickt die taz? Das Blog aus der und über die taz mit Einblicken, Kontroversen und aktuellen Entwicklungen.

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Die Genossenschaft der taz, die mit ihren über 25.000 Mitgliedern dafür sorgt, dass die taz stets unabhängig und selbstbestimmt agieren kann, hat einen neuen Chef. Zum 1. Februar 2026 übernimmt Ferenc Földesi die Leitung der Geno. Der studierte Sozialforscher, Jahrgang 1987, arbeitete zuletzt als Organisatorischer Geschäftsführer in der Bundesgeschäftsstelle der Partei Bündnis90/Die Grünen. Zuvor war er in der entwicklungspolitischen Bildung und im NGO-Sektor tätig.

Földesi freut sich nun, bei der taz Genossenschaft zu wirken: „Nach der vorgezogenen Bundestagswahl Anfang 2025 habe ich nach einem neuen Wirkungsfeld gesucht. Und ich habe es in der taz gefunden.“ Die taz sei für ihn  „ein politisches Projekt, das seit ihrer Gründung für kritischen Journalismus, echte Solidarität und demokratische Mitbestimmung steht.“

„Wir freuen uns sehr, Ferenc Földesi für diese wichtige Aufgabe gewinnen zu können“, sagt taz-Chef Andreas Marggraf. „Er bringt die richtige Erfahrung, Motivation und Ideen mit, um die taz Genossenschaft weiter zu stärken und für die Zukunft zu entwickeln.“

Für Földesi ist die Leitung der taz Genossenchaft das ebenso erfreuliche Ergebnis einer Suchbewegung im Zuge seines Ausstiegs aus dem Politikbetrieb:

„Nach der Bundestagswahl 2025 habe ich nach einem neuen Wirkungsfeld gesucht. Und ich habe es in der taz gefunden. Die Leitung der Genossenschaft zu übernehmen, begreife ich als Verantwortung und als Auftrag, diese besonderen Strukturen weiter zu stärken und zusammen mit meinem Team und den Genoss*innen zukunftsfähig zu gestalten. In Zeiten zunehmender Unsicherheit, Desinformation und gesellschaftlicher Polarisierung bleibt eine unabhängige, genossenschaftlich getragene taz, die wirklich hinschaut, unverzichtbar. Dazu will ich einen Beitrag leisten.“

Er folgt damit auf Lana Wittig, die seit Juni 2023 die Genossenschaft geleitet hat. Marggraf bedankt sich für ihre Arbeit: „Lana Wittig hat mit großem Engagement dazu beigetragen, dass die Genoss*innen die Seitenwende unterstützen und mit dem Generationenprojekt einen wichtigen Schritt zur Verjüngung der taz Genossenschaft initiiert.“

Wittig wechselt zu Bündnis90/Die Grünen als Organisatorische Bundesgeschäftsführerin. Die Stelle hatte vorher Földesi bekleidet. Wittig gratulierte Földesi auf der Karriereplattform LinkedIn: „Wie viel Tolles aus einem blöden Witz entstehen kann ;) Ich freue mich sehr für dich und die taz und für das tolle Geno-Team“, worauf Földesi antwortete „Liebe Lana, du sagst es :). Kaum zu glauben, ich freue mich auch! Danke!“

Glückliche Menschen und eine glückliche taz – für die taz-Genossenschaft immerhin fängt das weltpolitisch schon jetzt reichlich düstere 2026 gut an.

Mehr Informationen dazu, wie das funktioniert, als Genossenschaft die Unabhängigkeit der taz abzusichern, was sie macht und wie man Miteigentümer*in des linken Medienhauses werden kann: taz.de/geno

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