von 30.08.2012

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Gegen den Mirko-Slomka-Fußball der Gegenwart würden auch die ganz guten Mannschaften der 90er Jahre schlecht aussehen. Florian Haupt meint das. Er hat als Sportjournalist viele große Spiele gesehen und weiß, wovon er spricht. Mirko Slomka! Wenn Stefan Osterhaus diesen Namen hört, dann muss er loswerden, dass er den Trainer von Hannover 96 für einen der am besten aussehenden Trainer in der Bundesliga hält. Auch Osterhaus ist Sportreporter. In der taz hat er Karl-Heinz Rummenigge, den Vorstandvorsitzenden des FC Bayern München, einst Loden-Kalle genannt. Ein Beiname, der sich längst auch in anderen Sportteilen durchgesetzt hat. Florian Haupt und Stefan Osterhaus reden gern über Fußball. Sie tun das zusammen mit anderen Kollegen regelmäßig auch für die Öffentlichkeit im „Futiklub“. Der „Futiklub“ ist eine Fußball-Talkshow. Seit zwei Jahren gibt es die nun schon – und seit dieser Woche auf taz.de.

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Da ziehen die Experten eine erste Bilanz der neuen Bundesligasaison. Sie wissen schon, wer deutscher Meister 2013 wird, und erklären es. Andreas Rüttenauer, taz-Sportredakteur, ist der Meinung, dass wer den ersten Spieltag verfolgt hat, schon die ganze kommende Saison gesehen hat. Auch er ist Mitglied im „Futiklub“ und heilfroh, dass es endlich eine Fußballtalkshow gibt, die nichts mit dem „Doppelpass“, dem Sonntagstalk auf Sport1, zu tun hat. Der „Doppelpass“ hat Udo Lattek, der „Futiklub“ den Fußballgott. Und während der „Doppelpass“ an der Liga klebt, ist der „Futiklub“ unabhängig.

Aufgezeichnet wird der „Futiklub“ in Berlin, in einem Hinterhof an der Kastanienallee. Es ist ein Werkstattprojekt. Martin und Christian Henkel, klar, auch sie sind Sportschreiber, waren dabei, als 2009 die ersten Drehs mit einer Urlauberkamera angefertigt wurden. Es war eine Gaudi. Doch bald schon wurde mehr daraus. Vor Henkel, Henkel, Haupt und Osterhaus wurde professionelles Equipment aufgebaut. Die Bilder wurden besser, die Talks blieben intelligent.

Moderiert wird der „Futiklub“ seit Saisonstart von Joe „Hunter“ Schmeichel, einer Reporterlegende aus den USA. Der heißt eigentlich Philip Cassier und ist, klar, auch Sportschreiber. Auch der Buchautor und Journalist, ja, auch er schreibt über Fußball, Kai Schächtele sitzt regelmäßig am Tisch, wenn die großen Themen des Fußballs („Wie dick sind Sammers Eier?“, „Die Trainer von der letzten Bank“ oder „Narziss und Goldschuh“) im „Futiklub“ diskutiert werden.

Aber „Futiklub“, was soll das eigentlich heißen? Klub ist klar. Und Futi kommt von Footie, dem australischen Buschwort für Fußball. Ein Buschtalk aus dem Hinterhof? Wer sehen will, wie Sportschreiber über Fußball sprechen und sich dabei an kaum eine Regel halten, der sei auf die Startseite von www.taz.de verwiesen. Jeden Mittwochabend gibt es eine neue Folge.

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