vonhausblog 01.07.2024

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Im Wandel zum digitalen Medienhaus befindet sich die taz wie alle anderen Verlage in einem umfangreichen Transformationsprozess, der auch das Marketing und die Organisation betrifft. Nun stößt Matthias Ziegenhain als Marketingstratege hinzu, um diese Transformation weiter zu unterstützen:

„Die Veränderungen der Nutzungsgewohnheiten der Leser*innen haben Auswirkungen auf das Produktportfolio, und damit auf das gesamte Unternehmen. Neben unserem Hauptgeschäft, der täglichen Produktion der Inhalte, müssen wir auch die Vermarktung und damit unsere interne und externe Kommunikation auf diese Veränderungen abstimmen“, sagt Geschäftsführerin Aline Lüllmann. „Mit Matthias Ziegenhain haben wir einen erfahrenen Kollegen gefunden, der wunderbar das Zusammenspiel von organisationaler Veränderung und Kommunikation beherrscht.“

Im Rahmen der neu geschaffenen Stabsstelle übernimmt Ziegenhain in leitender Funktion die Kampagnen- und Kommunikationsstrategie der taz und wird dazu eng mit Geschäftsführung, Produktentwicklung und der Abteilung Marketing, Kommunikation & Kreation zusammenarbeiten. Dabei wird er ganzheitliche Kommunikationsstrategien für die Marke entwickeln und bereichsübergreifende Synergien heben. Zudem wird er die Geschäftsführung im Bereich Organisationsentwicklung unterstützen. Dies umfasst vor allem das Change Management und die interne Kommunikation in der Transformation der taz zum digitalen Medienhaus.

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Zuvor war Matthias Ziegenhain u.a. Strategiedirektor detr Content-Marketing-Agentur C3 und als freier Berater in der Agentur- und Medienbranche tätig. Schon als PR- und Media-Manager bei Motor und Warner Music in der Musikindustrie waren digitale Kommunikation und Transformation zu seinem Kernthema geworden. 2015 wechselte er zu TLGG in die Agenturbranche, um seine Digitalkompetenz weiter auszubauen. Parallel absolvierte er den berufsbegleitenden Masterstudiengang „Leadership in digitaler Kommunikation“ an der UdK Berlin und HSG St. Gallen. Seit 2018 war Ziegenhain vor allem als freier Berater tätig und hat Strategien für Unternehmen wie Telekom, Volkswagen und BVG entwickelt. Zu seinen Auftraggebenden gehörten außerdem Organisationen wie die Hamburger Deichtorhallen, GIZ oder re:publica.

„Im Zuge der Transformation wollen wir Marketing und Kampagnen noch stärker digital ausrichten. Die Kommunikation nach Innen wird dabei konsequent mitgedacht, denn dort beginnt der Wandel“, sagt Ziegenhain. „Die taz stellt sich offensiv den Herausforderungen der Digitalisierung. Das ist nicht immer einfach, Veränderungsprozesse verlangen Organisationen viel ab. In der Auffassung, dass Strategien im Verbund mit ihren organisatorischen Implikationen gedacht werden dürfen, haben wir ganz intuitiv zusammengefunden.“

In 2022 hatte Ziegenhain die Zertifizierung zum systemischen Organisationsberater am artop Institut abgeschlossen und unter anderem die ETH Zürich in der Transformation begleitet.

„Als die taz auf mich zugekommen ist, habe ich mich sehr gefreut. In meiner Jugend wurde die taz schon früh wichtig für mich, als politische Leitplanke, ein Stück vom Mythos Kreuzberg inmitten der hessischen Kleinstadtenge. Seitdem bin ich treuer Leser“, sagt Ziegenhain. Der Wechsel aus der Agenturbranche ist für ihn auch inhaltlich motiviert: „In diesen Zeiten braucht es unabhängigen Journalismus mehr denn je. Die taz als kritische Stimme in der digitalen Medienwelt weiter zu stärken, das ist ein wichtiger Antrieb für mich.“

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