vonandreas bull 08.04.2013

taz Hausblog

Wie tickt die taz? Das Blog aus der und über die taz mit Einblicken, Kontroversen und aktuellen Entwicklungen.

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Ein kleiner Caffè Latte bei Starbuck’s kostet 3,20 Euro. Ab Samstag, 20. April, wird auch die samstags erscheinende neue Wochenendausgabe der taz 3,20 Euro kosten. Für das Abo dieser Wochenendausgabe ergibt sich eine Preisanhebung von 12,90 auf 13,90 Euro pro Monat.

Grund: Die höheren Kosten der taz.am wochenende. Unsere Wochenendausgabe liegt nun im Preisgefüge aller Wochenzeitungen. Aber auch das Preisniveau der überregionalen Tageszeitungen steigt. Jahrzehntelang war die taz teurer als alle anderen. Wir blieben preisstabil, alle anderen zogen nach (siehe Preisvergleich unten).

Nun müssen wir den Einzelverkaufspreis am Kiosk anheben. Eines bleibt: Mit dem Geld für einen Kaffee leisten Sie Ihren Beitrag zum einzigartigen, engagierten Journalismus der taz.

Die Preise für das Abo unserer täglichen Ausgabe (Montag bis Samstag, also inklusive Wochenendausgabe) bleiben übrigens stabil: Hier kann jeder Abonnent nach wie vor auswählen, ob er den ermäßigten Preis von 23,90 Euro im Monat, den regluären Preis von 39,90 Euro oder den politischen Preis von 47,90 Euro bezahlen möchte.

Preisvergleich Wochenzeitungen

Eine Ausgabe kostet am Kiosk:

Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung: 3,30 Euro
Welt am Sonntag: 3,30 Euro
Der Spiegel: 4,20 Euro
Die Zeit: 4,20 Euro
der Freitag: 3,60 Euro
taz.am wochenende: 3,20 Euro

Das Abo kostet:

Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung: 19,90 Euro
Welt am Sonntag: 14,30 Euro
Der Spiegel: 17,33 Euro
Die Zeit: 16,47 Euro
der Freitag: 13,43 Euro
taz.am wochenende: 13,90 Euro

Preisvergleich Tageszeitungen

Am Kiosk kostet eine Ausgabe unter der Woche meist:

Süddeutsche Zeitung: 2,30 Euro
Frankfurter Allgemeine Zeitung: 2,20 Euro
Die Welt: 2,10 Euro
Frankfurter Rundschau: 1,80 Euro
Handelsblatt: 2,50 Euro
taz: 1,80 Euro

Das Abo zum regulären Preis kostet:

Süddeutsche Zeitung: 51,90 Euro
Frankfurter Allgemeine Zeitung: 46,90 Euro
Die Welt: 42,90 Euro
Frankfurter Rundschau: 37,75 Euro
Handelsblatt: 52,90 Euro
taz: 39,90 Euro

Das ermäßigte Abo kostet:

Süddeutsche Zeitung: 24,90 Euro
Frankfurter Allgemeine Zeitung: 23,90 Euro
Die Welt: 22,90 Euro
Frankfurter Rundschau: 19,75 Euro
Handelsblatt: 24,90 Euro
taz: 23,90 Euro

(Bei den anderen Zeitungen gibt es die Ermäßigung nur mit Nachweis, bei der taz nach Selbsteinschätzung des Abonnenten)

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https://blogs.taz.de/hausblog/neue-wochenendausgabe-taz-wird-teurer/

aktuell auf taz.de

kommentare

  • Liebe taz,

    Als Wochenendleser hatte ich grad das kombiAbo bestellt und war glücklich. Nun entmündigt ihr mich mit euren 5 Zeiler tagesaktuellen Nachrichten, da kann ich auch am Kiosk die Headlines lesen. Nein, nicht genug … ihr erhöht um 40% – das schafft noch nicht einmal meine Zahnzusatzvrsicherung. Sorry, aber mehr als ein digi Abo ist nicht mehr drin …oder war das euer Ziel?
    Gruß

  • Hi there! This article couldn’t be written much better! Going through this article reminds me of my previous roommate! He always kept preaching about this. I will forward this post to him. Fairly certain he will have a great read. Thanks for sharing!

  • Wenn ich mir das hier so angucke, dann würde ich doch ohne Weiteres sagen, dass der
    Artikel ” Neue Wochenendausgabe: taz wird teurer at taz Hausblog”
    aus meinen Tastaturhänden entspringen könnte so exzellent wie der
    verfasst wurde. Daumen hoch und weiterhin viel
    Erfolg weiter so in Zukunft!

  • Nachgerechnet: Der Vertriebsaufwand beim ePaper ist tatsächlich gering. Aber wenn wir ein Digiabo verkaufen, müssen wir damit nicht nur die Kosten für die Zustellung dieses Exemplars decken, sondern auch die Kosten für die Erstellung der Inhalte – hautpsächlich sind das die Gehälter und Honorare für unsere Mitarbeiter in Höhe von 10,8 Millionen Euro pro Jahr. Hier ein Überblick über unsere Einnahmen und Ausgaben: http://blogs.taz.de/hausblog/2012/09/06/2012-die-einnahmen-und-ausgaben-der-taz/

    Wir haben uns jetzt die gesamte Preisstruktur nochmal angeschaut und gesehen, dass das Wochenend-Kombiabo im Vergleich zu anderen Abos unangemessen günstig ist.

    Wer ein tägliches Print-Abo hat, der beteiligt sich bereits über den Abo-Preis an der Finanzierung der fixen Kosten für die Mitarbeiter. Wer zusätzlich zum Print-Abo auch ein Digiabo bestellt, muss daher nur 1 Euro pro Woche zahlen, um die zusätzlichen Kosten für das Digiabo abzudecken (dazu gehören nicht nur die Kosten für den Versand der Ausgaben, sondern auch die einmaligen Kosten für die Programmierung der Schnittstellen etc). Wer aber ein Wochenend-Print-Abo hat, der beteiligt sich noch nicht an den Fixkosten für die Erstellung der täglichen Ausgabe. Deshalb wollen wir hier nicht mehr länger alle Inhalte aus der täglichen Ausgabe für 1 Euro zusätzlich anbieten.

    Korrektur: Der Aufpreis beim Kombiabo ist 1 Euro pro Woche, da kann man bisher noch nicht wählen. Aber vielleicht nehmen wir die Anregung auf…

    Die letzte Frage nach der Summe besteht eigentlich aus zwei Teilen. Wie viel Geld müsste uns ein freiwilliger Zahler geben, damit wir mit ihm die gleichen Einnahmen wie bei einem Standard-Print-Abo nach Abzug der Kosten für Druck und Vertrieb haben? Diese Summe müsste so zwischen 10 und 12 Euro liegen.

    Wie viel Geld müsste uns ein freiwilliger Zahler geben, damit wir unseren Journalismus finanzieren können? Das hängt davon ab, wie viele freiwillige Zahler es gibt. Wie ich oben schon schrieb, haben wir Kosten für Mitarbeiter von knapp über 10 Millionen Euro im Jahr. Je mehr Leser uns Geld geben (ob per Print-Abo, Online-Abo oder taz-zahl-ich), desto weniger muss der einzelne Leser zahlen, damit wir auf diese Summe kommen.

  • Ich denke, dass die geringen Preise (1/2/4 € zusätzlich pro Woche je nach Selbsteinschätzung war das glaube ich) auch ein wenig als Testballon gedacht waren. Ich finde die Kostensteigerung aber auf jeden Fall gerechtfertigt. Die Vertriebskosten fallen zwar weg, aber wenn wir möchten, dass die taz auch weiterhin kritischen und möglichst viel investigativen Jounalismus bietet, reichen 1€ pro Woche einfach nicht aus.

    @Sebastian Heiser: Ich bin auf den neuen Onlineauftritt gespannt, und wie ihr versuchen werdet, “taz zahl ich” dort einzubauen. Schreibt doch mal dazu, wie viel Geld ihr von einem freiwilligen Zahler ihr monatlich bräuchtet, um Einnahmen wie bei einem Printabo zu erzielen und so euren Journalismus zu finanzieren.

  • Logik steckt da nicht dahinter, denn die größte Preissteigerung gibt es demzufolge für das Wochenend-Kombiabo. Die resultiert aus den darin besonders stark gestiegenen Kosten für das Epaper. Nur warum? Epaper erzeugen den geringsten Vertriebsaufwand.

  • Korrektur: Danke für den Hinweis, ist korrigiert!

    Das ePaper-Abo (jeden Tag die taz als PDF oder in einem anderen digitalen Format) kostet weiterhin 11,95 Euro im Monat.

    Das Standard-Kombiabo (jeden Tag die taz sowohl auf Papier als auch in einem digitalen Format) bleibt unverändert: Der Preis für das Print-Standard-Abo (je nach Selbsteinschätzung) plus einen Euro pro Monat für die digitale Ausgabe.

    Beim Wochenend-Kombiabo (am Wochenende die taz auf Papier und zusätzlich jeden Tag die taz in einem digitalen Format) erhöhen wir den Preis von derzeit 17,25 Euro auf 23,90 Euro im Monat. Bisher berechneten wir den Preis, indem wir die 12,90 Euro für die gedruckte Wochenendausgabe addierten mit einem Euro pro Woche für das Digitale. Jetzt schwenken wir um, weil 1 Euro pro Woche für die tägliche Ausgabe zu wenig ist und in einem krassen Missverhältnis steht zu den anderen Preisen für die tägliche Ausgabe (39,90 pro Monat auf Papier, 11,95 Euro digital). Deshalb nehmen wir für dieses Zwitter-Abo in Zukunft den gleichen Betrag wie für ein Print-Abo zum ermäßigten Preis.

  • Hallo,

    nur eine kurze Anmerkung: Beim Komplettabo zum Normalpreis ist der Preis der taz um 10 € zu hoch angegeben.

    Verändern sich die Preise fürs taz-ePaper und die Wochenendabo/epaper-Kombiabos?

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