vonJakob Werlitz 06.12.2017

taz Hausblog

Wie tickt die taz? Das Blog aus der und über die taz mit Einblicken, Kontroversen und aktuellen Entwicklungen.

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Es ist eine unscheinbare Funktion, die von großer Bedeutung ist, aber auch datenschutzrechtlich problematisch sein kann.

Nutzen Sie Share-Buttons? Die kleinen bunten Symbole am Ende unserer Artikel auf taz.de? Mt ihnen können Sie Beiträge per Mail, App oder in Ihrem sozialem Netzwerk teilen, einfach und komfortabel. Das ist eine schöne Sache, denn unsere Inhalte werden so ohne unser Zutun im Netz verbreitet. Für Sie wiederum kann das heikel sein. Facebook und Co nutzen die Schnittstellen gerne, um Ihr Surfverhalten mitzuschreiben – ungefragt und unbeobachtet.

Anders auf taz.de: Hier schützen wir mit entsprechender Software seit jeher unsere Leser*innen vor der Schnüffelei – und das seit neuestem mit Shariff, einem Tool des Technik-Magazins c’t. Bei dessen Implementierung stellte sich aber eine schwierige Frage aufs Neue: Welche Dienste sollen es sein?

Wer nutzt was wofür?

Facebook – hm, muss ja. Twitter – auf jeden Fall. Beide Netzwerke sind ebenso beliebt wie unvermeidbar, trotz der Datensammelei. Danach fangen die Diskussionen an: Weisen sich die Leute wirklich per Mail auf Artikel hin? Wer nutzt denn Threema? Und: Sollen wir nicht auch ein Netzwerk wie Diaspora unterstützen – weniger bekannt, aber datenschutzfreundlich?

Nach langen und leidenschaftlichen Diskussionen hat die taz entschieden, in Zukunft neben Facebook und Twitter auch WhatsApp, Signal, Reddit, den Facebook- Messenger und Disapora anbieten. So tragen wir aktuellem Mediennutzungsverhalten Rechnung und setzen gleichzeitig ein kleines Zeichen für ein datensicheres Netz. Bei in der taz-Diaspora-Gemeinde bereits Anklang gefunden hat. Das Teilen auf anderen Wegen ist und bleibt aber natürlich trotzdem möglich: ganz Old School via Copy- and-paste.

Bild: Screenshot taz.de

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