vonMartin Kaul 27.12.2018

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Es ist ein Kongress für die Gesellschaft, ein Ort, an dem Neues erprobt und vorgestellt wird. Auch die taz ist in diesem Jahr wieder vor Ort, diesmal mit einem besonderen Angebot: Live vom Chaos-Kongress, mit Ihren Fragen und Perspektiven, mit Marlene Halser.

Von heute an bis zum 30. Dezember kommt in Deutschland wieder die internationale Hackerszene beim 35. Chaos Communication Congress in Leipzig zusammen, kurz: #35C3. Der Kongress ist über die Jahre zu einem der größten Hackertreffen weltweit und zum größte Europas avanciert und wird vom Chaos Computer Club (CCC) organisiert, einem Zusammenschluss von Hackern, einst gegründet in der taz. In diesem Jahr haben die Veranstalter:innen rund 16.000 Tickets verkauft und rechnen inklusive Sprecher:innen, Künstler:innen und Medienvertreter:innen mit rund 16.500 Besucher:innen, sagte CCC-Sprecher Linus Neumann der taz. Das wäre ein neuer Rekord. Im letzten Jahr kamen rund 15.000 Menschen in die Leipziger Messehallen.

„Refreshing Memories“, so lautet in diesem Jahr das Motto des Kongresses, der seit jeher den Anspruch formuliert, kein Technik-, sondern ein Gesellschaftskongress zu sein. Eröffnen wird das Programm der Wirtschaftswissenschaftler Guy Standing mit einem Beitrag über die Chancen der digitalen Gesellschaft zur Bekämpfung prekärer Arbeitsbedingungen.

Ein weiterer Themenschwerpunkt: die Sicherheit bzw. Unsicherheit biometrischer Erkennungsverfahren, und die Frage, wie leicht sich beispielsweise Handvenenerkennungsverfahren hacken lassen. Auch der kanadische Menschenrechtsanwalt Robert Tibbo, der sowohl Whistleblower Edward Snowden vertritt, als auch sieben Geflüchtete aus Sri Lanka und den Philippinen, die Snowden 2013 in Hongkong Zuflucht gewährten, wird beim 35c3 vertreten sein. Das komplette Programm ist online im so genannten Fahrplan zu finden. Die Keynotes und Vorträge werden wie jedes Jahr online als Video zur Verfügung gestellt. taz-Reporter Lalon Sander wird täglich auf taz.de für Sie berichten.

Zusätzlich fährt in diesem Jahr taz-Reporterin Marlene Halser zum CCC-Kongress – mit einer besonderen Perspektive. Sie ist zum ersten Mal dort und betrachtet den bunten, manchmal auch schwer zugänglichen Kongress aus der Persektive derer, die nicht da sein können oder die noch nie dort waren – in ihren Livestreams. Bei ihr gibt es all das zu sehen, was abseits der vom CCC gestreamten Panels geschieht.

Wenn Sie einen Einblick in die Debatten und die Subkultur rund um den #35C3 bekommen wollen oder wenn Sie zu denen gehören, die keine Karten mehr erhalten haben, folgen Sie Marlene Halser alias @randbemerkerin direkt hier auf ihrem Twitter-Profil sowie auf ihrem Periscope-Profil. Über die Periscope-App können Sie Benachrichtigungen erhalten, wenn Marlene Halser live auf Sendung geht, können dort ihre Fragen stellen, mitdiskutieren, Tipps und Hinweise geben und sagen, was sie selber interessiert und wo sie mal vorbeischauen sollte. Viel Spaß!

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