von 05.04.2010

taz Hausblog

Wie tickt die taz? Das Blog aus der und über die taz mit Innenansichten, Kontroversen und aktuellen Entwicklungen.

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Die taz sucht ab sofort eine/n Webmaster/in, der/die in enger Zusammenarbeit mit Redaktion, Verlag und EDV (EntwicklerInnen und Administration) das Projekt taz-Online betreut und weiterentwickelt. Es handelt sich um eine halbe Stelle der taz-Lohngruppe V, die auf ein Jahr begrenzt ist. Arbeitsort ist Berlin.

Aufgaben
– Erstellen von Templates und Frontend-Funktionen
– Überwachung der Webseiten
– Suchmaschinen-Optimierung
– Erstellung und Lieferung von aussagekräftigen Statistiken für die Redaktion

Anforderungen/Kenntnisse
– viel Erfahrung mit Templates, HTML, CSS, Javascript, Browserkompatibilität ist unerlässlich,
– PHP, Java, MySQL
– Erfahrung mit größeren Webprojekten und Teamarbeit
– Basiswissen von UNIX

Weitere Informationen: www.taz.de/job

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https://blogs.taz.de/hausblog/webmasterin_gesucht/

aktuell auf taz.de

kommentare

  • Solange niemand weiß, was (und wieviel) Ihr damit meint, gleichzeitig aber diesen immensen Haufen an Arbeit sieht(siehe dieses Formular !), wird es für alle schwierig, sich für diesen Job zu entscheiden.

    Kurzum: Was kommt dabei rum?

    Viele Grüße
    Christian

  • „Es handelt sich um eine halbe Stelle der taz-Lohngruppe V“.

    Vermutlich weiß niemand, was die taz-Lohngruppe soundso ist. Außer vielleicht Interne und deren Umfeld.

    Interessant ist an dieser Stelle wohl in erster Linie, ob das Gehalt für die halbe Stelle unter dem Hartz IV – Satz liegt oder darüber.

    Wenn darunter: Ihr selbst seid ja nun diejenigen, die immer wieder aufs Schärfste kritisieren, dass so viele Leute zusätzliche staatliche Leistung beantragen müssen, weil ihr Verdienst einfach nicht ausreicht…

  • Sehr geehrter Herr Heiser,

    vielen Dank für Ihre Antwort und meinen Respekt für Ihren Mut!

    Das meine ich wirklich ehrlich, denn längst nicht jeder wäre bereit gewesen über meine Argumente nachzudenken und noch weniger Entscheidungsträger sind bereit diese auch noch zu beantworten. Freut mich sehr, dass dies bei der taz nicht so zu sein scheint.

    „Und ob die Leute, die noch nie von der taz gehört haben, wirklich gut zu uns passen?“

    Da ich die taz nur als Leserin kenne, kann ich Ihnen diese Frage leider nicht beantworten. Aber ich bin mir sicher, das Sie das auch völlig ohne mein zutun herausfinden werden, wenn es nötig sein sollte. ;-)

    Nichts für ungut, ich bin nicht davon ausgegangen, dass sich auf die Stelle niemand bewerben wird, denn ich kann immer nur für mich sprechen, nicht für andere.

    Freundliche Grüße,
    Birgit Kramp

  • Sehr geehrte Frau Kramp!

    Wenn wir in einer Stellenausschreibung die Anforderungen für Bewerber beschreiben, dann heißt das nicht, dass sich niemand bewerben darf, der nicht alle Anforderungen erfüllt. Zwar gilt: Wenn sich jemand bewirbt, der diese Anforderungen erfüllt und gut in die taz passt, dann werden wir diese Person auch einstellen. Wenn sich allerdings niemand bewirbt, der alle Anforderungen erfüllt, dann wird die Stelle in der Regeln nicht offen gelassen – die Arbeit muss ja erledigt werden – sondern trotzdem jemand eingestellt, der die fehlenden Fertigkeiten dann erst während der Arbeit bei uns erwirbt. Trotzdem finde ich es richtig, in einer Stellenausschreibung die Anforderungen zu nennen, damit Bewerber vorher wissen, ob sie ungefähr in das Profil passen, und sich nicht mit der Bewerbung eine Mühe machen, die von vornherein völlig vergeblich ist.

    Die taz legt viel Wert auf Vielfalt und auf Engagement. Tatsächlich bewerben sich auch viele Leute bei uns, die gut in unser Profil passen. Ich weiß auch nicht, ob es richtig ist, wenn die taz bei einer Stellenausschreibung erst einmal erklären würde, um was für ein Unternehmen es sich bei uns handelt. Wer die taz kennt, der weiß es ohnehin. Und ob die Leute, die noch nie von der taz gehört haben, wirklich gut zu uns passen?

    Freundliche Grüße
    S. Heiser

    PS: Den Arbeitsort Berlin habe ich jetzt nachträglich eingefügt – danke für den Hinweis!

  • „Aber warum meint ihr, dass die Aufgabe nach einem Jahr erledigt ist und mit 50% bei schlechter Bezahlung zu schaffen ist??“

    weil die genossenschaft sonst aufs dach steigt. der arme webmaster… wird allerdings wohl bißchen zu tun haben. gerade das mit sörtsch entschinn wird garantiert spannend für den. frei nach dem, der die rechnung übernimmt ein paar häusernummern weiter: „könnt ihr den nicht dafür zahlen lassen, dass er bei euch arbeiten darf? vielleicht noch ne praktikanten’stelle'“? – in diesem sinne könnte sich der arme freuen, dass er überhaut freierkröten zu sehen bekommt. oder so.

  • “ Anforderungen/Kenntnisse

    – Viel Erfahrung mit Templates, HTML, CSS, Javascript, Browserkompatibilität ist unerlässlich,

    – solche mit serverseitigen Webtechniken und -standards wichtig, vorzugsweise aus der Praxis mit nicht ganz irrelevanten Systemen (>5 mio PI/Monat, laufende Aktualisierung, Datenbank) Stichworte: Linux, Apache, MySQL, PHP, Java, SSL, Caching, Loadbalancing, URL-Rewriting, Cron, Bash.

    – Ausgeprägtes Interesse und breites Wissen zu gängigen Architekturen von Web-Applikationen und typischen Problemlösungsstrategien. Sowohl die aktuellen Entwicklungen als auch das breite gefestigte Fundament der Internettechnologien sollten gleichermaßen zur kreativen Problemlösung bereitstehen.

    – Idealerweise Erfahrung mit TYPO3 + typoscript und zumindest Grundwissen zu XML, DTDs, XSLT; RRD

    – Dickes Fell + Gesprächsbereitschaft

    Das vorhandene KnowHow ist aber nur die halbe Miete. Das wichtigste ist, dass die Person bereit und imstande ist, sowohl den Überblick als auch viel Detailwissen über die konkreten Systeme, Abläufe und Zusammenhänge hier in der taz im Team zu teilen. Dafür ist sowohl der tägliche Umgang mit dem Vorhandenen als auch eine aktive Teilnahme an der Konzeption und Realisierung zukünftiger Entwicklungen wichtig.

    Zur zeitlichen Ergänzung wäre übrigens ein begeisterter Frühaufsteher ideal.“

    Sehr geehrter Herr Heiser,

    eine Freundin hat mich auf Ihre Suche aufmerksam gemacht, aber da ich kein Entwickler bin und einige Ihrer Vorraussetzungen auch nicht erfüllen kann, mal ganz davon abgesehen, dass ich annehme, dass dieser Arbeitsplatz wohl für die Redaktion in Berlin (oder Hamburg, oder wo?) sein dürfte, deshalb also eine Bewerbung für mich nicht in Frage kommt, möchte ich es mir dennoch nicht nehmen lassen, Ihnen einige Frage zu stellen. Bittebitte nicht persönlich nehmen, denn es sind wirklich nur meine ganz subjektiver Eindrücke.

    Möchte Sie eine Mitarbeiterin finden, oder möchten Sie die Menschen durch besonders viele und hohe Hürden abschrecken? Warum müssen Menschen schon alles können, dürfen die in Ihrem Unternehmen nicht lernen?

    Es wirkt auf mich, als wollten Sie die „Eierlegendewollmilchsau“ finden und nicht einen Menschen, der zu Ihrem Unternehmen passt. Sie suchen Mitarbeiter und die Menschen suchen einen Job, Sie möchten Ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern vertrauen können und Ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter möchten Ihrem Unternehmen vertrauen können. Warum bringen Sie das dann nicht auch zum Ausdruck?

    Ich habe 7 Jahre lange bei dem ersten deutscher Hersteller für digitale Bündelfunktechnik (digitaler Polizeifunk) gearbeitet. In unterschiedlichsten Rollen und Funktionen und in Zusammenarbeit mit unterschiedlichsten Kulturen, Nationen, Sprachen und Religionen. Würde ich mich aber bei Ihnen bewerben, dann würden Sie vermutlich nur folgende Dinge von mir sehen: Alter, Anzahl der Kinder und ggf. verheiratet, geschieden, getrennt lebend.

    Und genau nach diesen Kriterien würden Sie meine Person im ersten Moment beurteilen und dann würden Sie vielleicht zu dem Schluss kommen, dass ich für Ihr Unternehmen ungeeignet bin. Was Sie dabei nicht erfahren würden: Ich habe in Projekten in Deutschland, in Russland, in Thailand, in der Türkei und in Polen mitgewirkt. Teilweise auch mit Verantwortung für kleinere Arbeitspakete.

    Was ich damit sagen möchte: Wenn Sie eine Mitarbeiterin suchen, dann nehmen Sie sich auch die Zeit und bringen Sie doch bereits bei Ihrer Stellensuche zum Ausdruck, dass Ihnen die zukünftige Mitarbeiterin / der zukünftige Mitarbeiter wertvoll sein sind. Lernen tun die Menschen ohnehin und meiner Erfahrung nach sehr gern und im Team auch ausgesprochen schnell. Bringen Sie zum Ausdruck was Ihnen wirklich wichtig ist, nicht was üblicher Standard in Stellenbeschreibungen ist, nur weil die fertige Vorlage bei der Assistentin schon im Rechner abgespeichert ist.

    Auch und vielleicht gerade im Internet kommt über die Website auch die Persönlichkeit des dahinterstehenden Menschen und in Ihrem Fall, des dahinterstehenden Unternehmens mit seinen Werten, Normen, Ansichten und Ideen zum Ausdruck. Die Leserinnen und Leser merken das und können so entscheiden, ob sie die Dinge befürworten oder für sich lieber nicht annehmen möchten. Sie müssen nicht zwingend alle Suchmaschinenoptimierungen auswendig rauf und runter leiern können, Sie sollten stattdessen für Ihre Leserinnen und Leser in erster Linie einfach authentisch sein.

    Wissen hat in unserer heutigen komplexen Welt ohnehin eine „Verfallszeit von Südfrüchten“ (Nichtwissen und Desorganisation, http://www.youtube.com/watch?v=dDwpEijTtFg), deshalb würde ich mir wünschen, dass Ihr Unternehmen keine Maschine, keinen Roboter sucht, sondern einen Menschen, der für sich selber auch immer ein Stück weit auf der Suche ist, um das zum Ausdruck zu bringen, was Sie und Ihr Unternehmen den Menschen draußen Tag für Tag mit auf den Weg geben möchten. Und der diese Dinge so zum Ausdruck bringen kann, das er mit seiner Arbeit, die Menschen vor den Bildschirmen zu fesseln vermag.
    Meine Erfahrung: Schneller Erfolg ist sicher schön, bringt Werbeeinnahmen und Bestätigung, was er aber nicht unbedingt bringt ist Nachhaltigkeit.

    Nehmen Sie sich Zeit für die Menschen, dann nehmen sich die Menschen auch Zeit für Sie und Ihr Unternehmen!

    Viel Erfolg bei Ihrer Suche!

    Freundliche Grüße,
    Birgit Kramp

    P.S.: Mir ist bewusst, dass ich mich mit diesem Kommentar möglicherweise sehr unbeliebt mache und vielleicht großen Widerstand hervorrufen werde. Aber diesen Widerstand bin ich gern bereit auszuhalten, weil ich mittlerweile davon überzeugt bin, dass wir in erster Linie emotional verstehen müssen, das es nicht allein um Wissen geht, sondern vor allem darum Veränderungsprozesse zuzulassen und auszuhalten.
    Ich glaube wenn wir das verstanden haben wird Erfolg eine neue Definition bekommen, denn er wird dann nicht mehr nur wenigen Menschen zuteil. Nein, dann könnten endlich viele Menschen an diesem Erfolg teilhaben und das, was heute noch für einen Großteil der Menschen nur auf dem Papier existiert, würde vermutlich ungeahnte Lebendigkeit erreichen: Wir würden Demokratie endlich wirklich leben und fühlen können und somit würde die Komplexität für uns, vielleicht auch ein klein wenig von ihrer derzeitig gefühlten „Bedrohlichkeit“ verlieren. In diesem Sinne wünsche Ihnen viel Erfolg und bleibe weiterhin einfach treue Leserin.

    Howard Carpendale – Yes we can (Ja wir können es schaffen) 2008
    http://www.youtube.com/watch?v=dDwpEijTtFg

  • hmm,

    noch ein Hinweis (oder Frage): läuft euer Server ohne ntp noch auf Normalzeit (und nicht Sommerzeit)?
    Bei mir ist es schon 11:59.

    NTP = Network Time Protocol

  • liebe TAZ,
    jemanden einzustellen für die „Überwachung der Webseiten“ und „Suchmaschinen-Optimierung“ kann ich nur begrüßen, denn ich habe mich schon diverse Male fast zu tode gesucht und einen Artikel nicht gefunden. Beim letzten Mal lag die Zeitung mit dem Artikel noch im Altpapier und war daher zu retten, kopieren und zu versenden.

    Aber warum meint ihr, dass die Aufgabe nach einem Jahr erledigt ist und mit 50% bei schlechter Bezahlung zu schaffen ist??

    PS: was ich suchte war „Der Augenblick: Grateful-Dead-Fan bei Konzert in New York“, aber der Der Augenblick ist online wohl überhaupt nicht verfügbar?!

  • zusätzliche aufgaben, nutzereitig eingefordert:
    dafür sorgen, dass demnächste nicht lauter hausgäste ständig über die atemberaubende schönheit des fensteraussichtsanblicks von zeilen grübeln müssen wie
    „Die Website wird überarbeitet! Die tazblogs stehen für einige Zeit nicht zur Verfügung. Wir bitten um Verständnis.“
    (oder über den komplexen sinn hinter ihnen.)

    kröten: kommen vom Freier.

    skills: webmaster! lass Dich nicht übern tisch ziehen!

  • so ist das halt mit auf einem jahr begrenzte halbe stellen. da muss es schon reichen, php zum können. grammatik und so kriegst du unter diese voraussetzungen nicht.

    but you can use strike and strong. isn’t it funny?

  • die kenntnis der deutschen sprache wird scheinbar nicht vorausgesetzt:
    „Es handelt sich um eine halbe Stelle mit der taz-Lohngruppe V, die auf einem Jahr begrenzt ist.“
    mein kommentar darf bei korrektur der grammatik gerne gelöscht werden. :)

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