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vonHelmut Höge 31.03.2009

Hier spricht der Aushilfshausmeister!

Helmut Höge, taz-Kolumnist und Aushilfshausmeister, bloggt aus dem Biotop, dem die tägliche taz entspringt.

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Ich hatte ganz viele Pollerphotos von Peter Grosse, aber irgendwie ging es heute nicht, eins davon hier reinzustellen – vor allem das über „Pollerforschung“ nicht. Und darum ging es mir eigentlich, denn gestern schickte Philipp Goll von der Uni Siegen mir sozusagen vorab per Email das Ergebnis seiner „Pollerforschung“, das auch so heißt – und 101 Seiten lang ist. Sein Nachwort lappt sehr ins Germanistische. Aber es ist auch eine germanistische Arbeit – insofern also angebracht, außerdem sehr lesbar – und weit ausholend: von Henri Lefebvre über die Situationisten bis zu Certeau und Latour .

Da es in einer Uni-Publikationsreihe erscheint gehe ich davon aus, dass man seine Studie dort auch bestellen kann. Zumal der Autor, Philipp Goll, mir in der nächsten Zeit auch noch ein gedrucktes Exemplar der „Pollerforschungs-Edition“ vorbeibringen will. Wenn ich ihn richtig verstanden habe, zieht er demnächst sowieso nach Berlin. Damit dürfte diese Stadt nicht mehr nur das Zentrum der deutschen Nachtigallenforschung (und der Nachtigallen-Niederlassungen) sein, sondern auch der deutschen Pollerforschung, wenn man den Pilonenforscher Dida Zende mitzählt – und nicht zu vergessen: die ganzen Leitplanken-, Speed-Breaker- und Straßenmöblierungs-Experten im Institut für Urbanistik beim SenUm sowie in den Bezirken und in den privaten Planungsbüros. In Phillip Golls Pollerstudie, die hoffentlich nur ein Zwischenbericht ist, sind sie alle namentlich aufgezählt.

Komisch, heute, einen Tag später, funktioniert das Bild-in-blog-stellen plötzlich – siehe oben! Peter Grosse schrieb dazu: „Wichtig für Pollerforscher“. Es zeigt die Herstellung eines „Belastungskörpers“.

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kommentare

  • Na:da bin ich aber mal gespannt.Siegen ist auch so im off,dett musz watt jutes jeben.aber wahrscheinlich ohne bilder,dröger stoff…..

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