vonGerhard Dilger 26.11.2020

Latin@rama

Politik & Kultur, Cumbia & Macumba, Evo & Evita: Das Latin@rama-Kollektiv bringt Aktuelles, Abseitiges, Amüsantes und Alarmierendes aus Amerika.

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Den Cumbia-Hit „La mano de D10S“ von Rodrigo (oben) singt Diego Armando Maradona, den gerade Millionen in aller Welt beweinen, in der Dokumentation „Die Hand Gottes – Emir Kusturica trifft Diego Maradona“ (2006) selbst (unten). Kusturica schildert im Film die Teilnahme des Fußballmythos am Gegengipfel in Mar del Plata, einem der Höhepunkte der rosaroten Welle in Südamerika zu Beginn des 21. Jahrhunderts. Lang, lang ist´s her…

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Die Hand Gottes

In einem Armenviertel wurde ich geboren, es war Gottes Wille,
aufzuwachsen und zu überleben in bescheidenen Umständen.
Den Widerständen entgegenzutreten
mit dem Verlangen, mir mit jedem Schritt das Leben zu verdienen.
Auf einem Bolzplatz schmiedete ich eine unsterbliche Linke,
mit der Erfahrung, dem hungrigen Ehrgeiz nach Erfolg,
träumte ich von Cebollita aus, eine Weltmeisterschaft zu spielen
und mich in der ersten Liga zu verewigen,
vielleicht würde ich fußballspielend meiner Familie helfen können.
Kurz nachdem ich debütierte
„Maradó, Maradó“,
die 12 stimmte mit ein
„Maradó, Maradó“.
Mein Traum hatte einen Stern
voller Tore und Dribblings
und das ganze Volk sang:
„Maradó, Maradó“,
die Hand Gottes wurde geboren,
„Maradó, Maradó“.
Freude kam im Volk an,
er tränkte diesen Boden mit Ruhm
Ich trage ein Kreuz auf den Schultern, weil ich der Beste bin,
weil ich mich nie verkauft habe an die Macht, stand
einer seltsamen Schwäche gegenüber, wenn Jesus gestürzt ist,
warum durfte ich das nicht auch tun?
Der Ruhm schenkte mir eine weiße Frau
von geheimnisvollem Geschmack und verbotenem Vergnügen,
die mich süchtig machte nach dem Verlangen, sie noch einmal zu gebrauchen
in mein Leben eingreifend.
Und das ist ein Spiel, das ich eines Tages, eines Tages gewinnen werde
Kurz nachdem ich debütierte
„Maradó, Maradó“,
die 12 stimmte mit ein
„Maradó, Maradó“.
Mein Traum hatte einen Stern
voller Tore und Dribblings
und das ganze Volk sang:
„Maradó, Maradó“,
die Hand Gottes wurde geboren,
„Maradó, Maradó“.
Freude kam im Volk an,
er tränkte diesen Boden mit Ruhm
Olé, olé, olé, olé Diego, Diego
Olé, olé, olé, olé Diego, Diego
Olé, olé, olé, olé Diego, Diego
Kurz nachdem ich debütierte
„Maradó, Maradó“,
die 12 stimmte mit ein
„Maradó, Maradó“.
Mein Traum hatte einen Stern
voller Tore und Dribblings
und das ganze Volk sang:
„Maradó, Maradó“,
die Hand Gottes wurde geboren,
„Maradó, Maradó“.
Freude kam im Volk an,
er tränkte diesen Boden mit Ruhm
Olé, olé, olé, olé Diego, Diego
Olé, olé, olé, olé Diego, Diego
Olé, olé, olé, olé Diego, Diego
Und das ganze Volk sang:
„Maradó, Maradó“,
die Hand Gottes wurde geboren,
„Maradó, Maradó“.
Freude kam im Volk an,
er tränkte diesen Boden mit Ruhm
Olé, olé, olé, olé Diego, Diego
Olé, olé, olé, olé Diego, Diego
Olé, olé, olé, olé Diego, Diego
„Maradó, Maradó“,
die 12 stimmte mit ein
„Maradó, Maradó“.
Mein Traum hatte einen Stern
voller Tore und Dribblings
und das ganze Volk sang:
„Maradó, Maradó“,
die Hand Gottes wurde geboren,
„Maradó, Maradó“.
Freude kam im Volk an,
er tränkte diesen Boden mit Ruhm
Olé, olé, olé, olé Diego, Diego
Olé, olé, olé, olé Diego, Diego
Und das ganze Volk sang:
„Maradó, Maradó“,
die Hand Gottes wurde geboren,
„Maradó, Maradó“.
Freude kam im Volk an,
er tränkte diesen Boden mit Ruhm.
.
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Zugabe: Vor 15 Jahren betätigte sich Maradona überaus erfolgreich als Gastgeber von 13 TV-Shows.  Die Premiere vom 15. August 2015 beginnt mit „La mano de D10S“, Stargast ist Pelé (ab 31:00).

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