vonHans-Ulrich Dillmann 20.05.2010

Latin@rama

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Bei den Parlaments- und Kommunalwahlen in der Dominikanischen Republik hat die Junta Central Electoral das vorläufig amtliche Endergebnis bekannt gegeben. Danach hat die Partei der Dominikanischen Befreiung (Partido de la Liberaci¢n Dominicana – PLD) 31 der insgesamt 32 Sitze im Senat errungen, bisher waren es 22.

Die rechtsgerichtete reformistisch-sozialchristliche Partei (Partido Reformista Social Cristiano – PRSC) erhielt einen Senatssitz, zuvor vier. Insgesamt hat das dominikanische Oberhaus 32 Mitglieder. Die oppositionelle Dominikanische Revolutionäre Partei (Partido Revolutionario Dominicano – PRD), die bisher sechs Sitze im Senat hatte, erreichte in keiner der insgesamt 30 Provinzen die erforderliche Mehrheit für einen Senatsvertreter.

Auch in der Deputiertenkammer konnte die Partei des amtierenden Staatspräsidenten Leonel Fernández ihre Macht weiterausbauen, allerdings verfehlte sie eine Zweidrittelmehrheit. Die PLD und mit ihr allierte Parteien errang 105 Mandate, die PRD 73 und die PRSC 3 Sitze. Auch bei den Kommunalwahlen räumte die Befreiungspartei ab. Sie eroberte 92 Bürgermeisterämter, die sozialdemokratische PRD 57. Die Rechte stellt künftig vier, zwei christliche Parteien je einen Bürgermeister. Rund sechs Millionen Wählerinnen und Wähler waren am 16. Mai an die Urnen gerufen worfen. Allerdings hat es eine große Zahl der Stimmberechtigten (42 Prozent) vorgezogen, nicht zu wählen.

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