vonGerhard Dilger 12.06.2012

Latin@rama

Politik & Kultur, Cumbia & Macumba, Evo & Evita: Das Latin@rama-Kollektiv bringt Aktuelles, Abseitiges, Amüsantes und Alarmierendes aus Amerika.

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Vor einer Woche habe ich bereits über die „Karawane für das Leben“ von Copacabana nach Copacabana, also vom bolivianischen Wallfahrtsort am Titicacasee bis zur mondänen Strandpromenade in Rio, berichtet. Laut Plan befindet sich die Theatertruppe Trono aus El Alto derzeit in São Carlos (Bundesstaat São Paulo), wo sie ihr Stück „Bis zum letzten Tropfen“ aufführt, auf diversen Blogs (etwa hier oder hier) ist das nachzulesen.

Worum geht es? Junge Leute aus Bolivien, Brasilien, Kolumbien, Nicaragua, Frankreich, Belgien, Deutschland und Malta – Schauspieler, Helfer, Aktivisten – wollen vor und zum Umweltgipfel Rio+20 ihre Anliegen unter die Leute bringen, das Menschenrecht auf sauberes Wasser oder auf eine Landwirtschaft ohne agrotóxicos  (wörtlich: Agrogifte, als Pestizide, Herbizide, Insektizide, Kunstdünger – absoluter Weltmeister im Verbrauch dieser „Agrogifte“ ist Brasilien).

[youtube]http://www.youtube.com/watch?v=jv34hlnGbvM[/youtube]

Gesponsert wird die Karawane von terre des hommes (tdh). Auf der Abschlussveranstaltung in Rio soll u. a. Leonardo Boff über das Buen Vivir sprechen – doch wie tdh-Koordinator und Latin@rama-Blogger Peter Strack aus Praia Grande an der Atlantikküste berichtet, müssen Details noch mit der Organisation des Völkergipfels geklärt werden.

 

 

 

 

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https://blogs.taz.de/latinorama/rio20-die-karawane-zieht-weiter/

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