vonLalon Sander 23.09.2013

Aus dem Onlinebunker

Die tägliche Arbeit im taz.de-Ressort spült Bemerkenswertes, Skurriles und Anregendes in die Inboxen. Das meiste davon geht verloren – einiges wird hier gesammelt.

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Schon vor Jahren warnte der CCC vor den Unsicherheiten biometrischer Identifizierungsverfahren. Wie leicht zum Beispiel ein Fingerabdruck gestohlen und missbräuchlich verwendet werden kann, bewiesen die Hacker 2008 ausgerechnet an Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble. Der neueste Clou ist nun die Mitteilung des CCC, dass der Fingerabdruckscanner des neuen iPhones gehackt ist.

 

Das war anscheinend nicht einmal sonderlich kompliziert. Gerd Eist twitterte am Sonntag, dass der schwierigste Teil des Prozesses war, in den Besitz eines iPhones zu gelangen. Chapeau!

 

Was die Gefahren biometrischer Verfahren und überhaupt die Preisgabe persönlicher Informationen angehen, hat der Science-Fiction-Autor und Aktivist Cory Doctorow gewohnt eloquent am Ende eines Vortrags in Südafrika zusammengefasst. (das ganze Video hier)

 

[youtube]http://www.youtube.com/watch?v=Sd2N4ktGeTo[/youtube]

 

Im Bild: das neue iPhone (dpa)

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https://blogs.taz.de/onlinebunker/iphone-fingerabdruck-geknackt/

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