vonChristian Ihle 21.04.2008

Monarchie & Alltag

Neue Bands und wichtige Filme: „As long as the music’s loud enough, we won’t hear the world falling apart“.

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Weil es gerade so schön zur Hoeness’schen Matthäus-Schmähkritik passt, noch eine kleine Geschichte zu dem Mann, der am liebsten von sich selbst in der dritten Person spricht.

Der Kicker hat frisch zur Veröffentlichung eines Sonderheftes zu „100 Jahre Deutsche Länderspiele“ eine illustre Nationalspieler-Gesprächsrunde zusammengetrommelt. Vom 54er Weltmeister Horst Eckel bis zu Jungspund Philipp Lahm, von Kaiser Franz zu Lothar Matthäus sprechen Größen der Nationalmannschaftsgeschichte über die deutschen Länderspiele. Der Kicker fragt reihum, welches Länderspiel denn nun das beste gewesen sei. Beckenbauer nennt beispielsweise den Auswärtssieg 1972 in England und lobt Netzer, Eckel hebt natürlich die Walter-Brüder beim 6:1 gegen Österreich 1954 hevor, nur Lothar Matthäus fand einen anderen Spieler ganz besonders stark: Lothar Matthäus.

Matthäus: „Ganz sicher auch wegen meiner eigenen Leistung das 4:1 gegen Jugoslawien zum Auftakt der WM 1990 in Italien. Wir gewannen mit 4:1, mit zwei Treffern von mir.“

A propos Erfolge! Auch eindrucksvoll was unter anderem alles ein Lothar Matthäus als erwähnenswerten Erfolg in seiner Trainerlaufbahn verzeichnet:
*“September 2001 Erreichen der zweiten Runde des UEFA-Cups mit Rapid Wien (gegen Partizan Belgrad!)“
*“Juni 2004 Auswärtssieg beim Vizeweltmeister Deutschland mit der ungarischen Nationalelf“

Amüsant ist es im übrigen auch, ab und an Mathäus‘ Homepage zu besuchen. Heute vor einem Monat erschien ein Text, in dem Matthäus alle seine Homepage-Besucher sich selbst zum Geburtstag gratulieren ließ:

„Herzlichen Glückwunsch!
Lieber Lothar Matthäus, das gesamte Team von 7DC und alle Besucher Deiner Homepage gratulieren dir herzlich zu Deinem heutigen 47. Geburtstag! Wir wünschen dir für das kommende Lebensjahr viel Glück, Erfolg und vor allem Gesundheit.“

Wenn’s sonst schon keiner macht!

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