vonChristian Ihle 21.06.2009

Monarchie & Alltag

Neue Bands und wichtige Filme: „As long as the music’s loud enough, we won’t hear the world falling apart“.

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„Wie ist denn die neue CD, wenn man mal ganz direkt fragen darf? Sie ist: obszön.
Was man hier – wohl kalkuliert – dem armen Herrn Hirte hat machen lassen, grenzt an Körperverletzung: die „Winnetou“-Melodie, Heintjes „Mama“, Sinatras „My Way“. Immer in nicht zu überbietender Schlichtheit zu nicht überbietbarem Kitsch arrangiert. Klebriges Manna für alle, die früher auch mal LKW fuhren, mittellos waren oder sich verlassen fühlen. Herrgott, muss es viele vom Leben Gebeutelte geben, die in Michael Hirte ihren Schutzpatron sehen.
Fehlt eigentlich nur noch „Ave Maria“ und „Time To Say Goodbye“. Ach nee, das hab es ja schon auf Hirtes erstem Werk.“

(Der Stern über das neue Album von Michael Hirte, „Der Mann mit der Mundharmonika 2“)

Inhaltsverzeichnis:
* Die ersten 200 Folgen Schmähkritik

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