vonChristian Ihle 05.01.2012

Monarchie & Alltag

Neue Bands und wichtige Filme: „As long as the music’s loud enough, we won’t hear the world falling apart“.

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kommentare

  • Ich stimme fraglos zu, dass Sherlock Holmes nichts mehr mit einem wie auch immer gearteten Sherlock-Mythos zu tun hat, sondern zu einem reinen Actionspektakel im James-Bond-Sinn „verkommt“.
    Allerdings fand ich auch schon die Sherlockisierung im ersten Teil nicht gelungen – da ist dann wohl der BBC-Sherlock vorzuziehen, der recht clever die Schrulligkeit des „alten“ Sherlock in unsere Zeit übersetzt.

  • Sehr geehrter Herr Ihle,

    ich muss Ihrer Bewertung des Filmes leider an vielen Punkten widersprechen. Nach meiner Ansicht steht der zweite Teil (wie in so vielen Fällen) hinter dem ersten Teil zurück, den ich deutlich mehr schätze als Sie.
    Positiv ist, dass der Film die Leichtigkeit und den Humor rübergerettet hat (was allein ihn – ähnlich dem Münster Tatort – sehenswert macht). Auch wirkte die Leistung der Kostümbildner, Bühnenbildner und Computeranimateure auf mich sehr überzeugend darin, die Welt am Ende des 19. Jahrhunderts auferstehen zu lassen. Ich bereue es daher nicht, mir den Film im Kino angeschaut zu haben.
    Negativ fiel mir jedoch auf, dass gerade der Sherlock Holmes-Charme etwas verloren gegangen ist. Während der erste Teil den Zuschauer noch dadurch gefesselt hat, dass Schritt für Schritt durch Holmes‘ Genie das zunächst Unerklärliche und Übernatürliche aufgeklärt wurde, ist vom Genie des Meisters nicht mehr so viel übrig geblieben. Dadurch verkommt der Film leider etwas zu sehr zu einem grandiosen Actionspektakel.
    Nichtsdestotrotz waren es zwei sehr (und auch nicht zu lange) Stunde bester Unterhaltung.

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