vonChristian Ihle 05.12.2014

Monarchie & Alltag

Neue Bands und wichtige Filme: „As long as the music’s loud enough, we won’t hear the world falling apart“.

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Kurz vor Jahresende noch eine klare Kaufempfehlung – und das für ein Debütalbum aus Berlin!

Die Zweimanngruppe DYN veröffentlicht ihr selbstbetiteltes erstes Album auf dem Label 8mm Musik – Kenner wissen nun, was die Stunde geschlagen hat: viel Psych-Rock, ein wenig Shoegaze und Brian Jonestown Massacre als alle vereinende Referenzband! Dabei verlieren sich DYN aber nicht im Psychedelischen, sondern treiben die Songs nach vorne, sind direkt auf den Punkt – ein schönes Beispiel für die Prägnanz ihrer Stücke bietet das erste Video „Death Of Love“, das zusätzlich zu den oben beschriebenen Einflüssen auch noch eine Vorliebe für die New Yorker No-Wave-Legende Suicide erkennen lässt:





(Barflys werden auch erkennen, dass das Video in der Berliner 8mm Bar gedreht wurde)


2014 ist wirklich ein verblüffend gutes Jahr für heimische Musik und es ist umso schöner, dass neben den etablierten Acts wie Jens Friebe oder Ja, Panik andere Gruppen ihre vorherigen Platten bestätigten (Die Nerven oder Die Heiterkeit) und dazu noch eine handvoll Debütanten die Szene bereichern, ob das jetzt die hier erwähnten DYN, die aus dem Nerven-Umfeld stammenden Karies oder Human Abfall, die Hamburger Trümmer oder die aus Berlin stammenden Garagenrocker von den Snoffeltoffs sind. Zählt man noch dazu, dass wir in 2015 die Debütalben von Schnippo Schranke und Isolation Berlin erwarten dürfen, sieht man eine so große Menge an beeindruckenden Bands wie seit vielen Jahren nicht mehr.

Die DYN Platte ist bereits erschienen:

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