vonChristian Ihle 18.09.2020

Monarchie & Alltag

Neue Bands und wichtige Filme: „As long as the music’s loud enough, we won’t hear the world falling apart“.

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Wave/Post-Punk-Band aus Brooklyn, mit klarer Schlagseite zum kühlen Synthie-Wave der frühen 80er. Schönes DIY-Denken, Album erschien auf eigenem Label und klingt in seinen besten Momenten wie New Order direkt nach Ian Curtis‘ Abgang. Trotz Debüt und DIY spielt aber Fabrizio Moretti von den Strokes auf zwei Tracks die Drums: „Indignities“ (eben New Order circa „Movement“) und „Sacred Tongue“ (mehr New Pop 82):

Laut Sänger Richard Devaney war „Electricity“ von OMD die Inspiration für Nations Of Language, was mich erst einmal sehr freut, ist „Electricity“ doch ein wirklich viel zu selten besungener Höhepunkt an der Schnittstelle von Post-Punk und Pop. So perlig-treibend wie OMD klingen aber Nations Of Language für mich gar nicht, ist hier doch mehr düsteres Sehnen in den Songs, mehr New Order oder auch frühe Soft Cell.

Ein weiterer Höhepunkt findet sich nicht einmal auf dem Album, sondern ist als standalone-Single veröffentlicht worden: „Gouge Away“, ein tolles Synth-Cover der Pixies.

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