vonChristian Ihle 28.04.2021

Monarchie & Alltag

Neue Bands und wichtige Filme: „As long as the music’s loud enough, we won’t hear the world falling apart“.

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Hinter der William Loveday Intention verbirgt sich Wild Billy Childish mit mal wieder einem neuen Bandnamen. Viele Namen, viele Alben sind ja eh schon die Koordinaten des Childish-Universums, aber dank Lockdown hat die britische DIY-Legende hier noch mal verschärft und gleich fünf (!) Alben aufgenommen, beginnend mit dem letztjährigen „The New & Improved Bob Dylan“ bis zu den gerade erschienen „Blud Unter The Bridge“ und „The Bearded Lady Also Sells The Candy Floss“.

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Childish channelt hier seinen inneren Bob Dylan aus der „Highway 61 Revisited“ Zeit, spielt also einen orgellastigen Singer-Songwriter-Punk. Insbesondere das „Bearded Lady“-Album ist toll geworden und hat mit „Thatcher’s Children“ einen Hit, dank dem man endlich weiß, wie es klingen würde, wenn Dylan „London Calling“ von The Clash aufnähme.
Nach Childishs eigenem Gefühl allerdings über den Umweg Richard Hell:

For the vocal approach on some of these songs I found I was leaning into my version of what I think Richard Hell does – something I’ve done since at least Thee Headcoats, – if not The Pop Rivets – when approaching more ‘poet’ driven lyrics. Doing this I was surprised to realise how much Richard was taking from Dylan but then again it makes sense what with that overly arty NY punk thing: Patty Smith and Ginsburg, etc . . .

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