vonSigrid Deitelhoff 02.08.2012

Prinzenbad-Blog

Freibad-Wetter, gefühlte Wassertemperatur, Gespräche und Gedanken unter der Dusche – der Blog über Deutschlands berühmteste Badeanstalt.

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Die 100 Quadratmeter große Videowand auf dem Tempelhofer Feld in Berlin lädt nicht nur zum Public Viewing ein …

 

Olympia-Splitter der letzten Tage:

Seit dem gestrigen Halbfinale 100 m Freistil der Frauen ist klar: Britta Steffen und Daniela Schreiber haben es nicht geschafft sich für das Finale zu qualifizieren. Dieses Rennen wird ohne sie stattfinden.

 

Bei der 4×200 Meter Freistil-Staffel (Frauen) holte sich das US-Team  in 7:42,92 Min. mit Allison Schmitt, Dana Vollmer, Shannon Vreeland und mit (na, klar) Missy Franklin Gold.  Silber für Australien, Bronze für Frankreich. Diese Amis! – sie schwimmen einen Wettkampf nach dem anderen und jedes Rennen super schnell. Vielleicht liegt es genau daran, dass die US-Teams sehr viel mehr Wettkämpfe schwimmen, schwimmen  müssen, als die deutschen SchwimmerInnen. Ich könnte mir vorstellen, dass genau diese Art der Vorbereitung nicht nur für die Schwimmtechnik, sondern gerade auch mental sehr viel bringt.

 

Beim Halbfinale 200 m Brust der Frauen erreichte Rebecca Soni (USA) nicht nur den ersten Platz, sondern auch gleich noch einen Weltrekord. 2:20,00 Min. … und das in einem Halbfinale – Wow!

 

Ich kann übrigens das Tempelhofer Feld in Berlin zum Public Viewing wärmstens empfehlen. Die Stimmung ist sehr gut. Es macht riesigen Spass auf der 100 Quadratmeter großen Videowand die Schwimmwettkämpfe zu verfolgen. Noch bis zum 12. August werden von morgens 10 Uhr bis abend 22.30 Uhr (je nach Andrang und Dauer der Spiele) alle olympischen Wettkämpfe übertragen. Wer sich zwischendurch selbst in der einen oder anderen Disziplin erproben möchte: Es gibt die Möglichkeit so manche Sportart auf dem Feld zu betreiben oder auszuprobieren.  Von Beachvolleyball über Speedminton, Fußball, Basketball bis hin zu nicht-olympischen Sportarten wie Yoga. Obwohl: es wird ja gerade diskutiert, Yoga als olympische Disziplin aufzunehmen.
Wer die Philosophie vertritt, dass ein Leben ohne Schwimmen eine zu trockene Angelegenheit ist, kann  früh morgens vor dem Public Viewing einfach ins Prinzenbad zum Schwimmtraining kommen.

Michael Phelps: Nicht im Prinzenbad, sondern vorgestern sehr enttäuscht über seinen 2. Platz beim 200 m Schmetterling.

200 m Schmetterling: Gold für Chad le Clos (Südafrika), 1:52,96 Min. Silber für Michael Phelps (USA): nur fünf hundertstel langsamer als Chad le Clos – das sind Dimensionen?! Bronze für Takeshi Matsuda

Moderation: Ralf Scholt und Franziska van Almsick. Die deutschen Schwimmerinnen reagieren oft wortkarg auf die Fragen der ARD-Moderatoren. Vielleicht fürchten sie sich vor Franzis  T-Shirt?

 

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