vonChristian Ihle 29.09.2009

taz Blogs


Willkommen auf der Blogplattform der taz-Community!

Mehr über diesen Blog

„Zum zwanzigjährigen Jubiläum der Herren Smudo & Co. erscheint eine „Hommage“ an Fanta 4, die in ihrer Künstlerauswahl und Qualität der nachgespielten Songs eine neue Dimension des Schwachsinns einläutet, die man in dieser Art und Weise für nicht möglich gehalten hätte. Fools Garden, Pur, Peter Maffay, Thomas Anders, Sebastian Krumbiegel – man möchte gar nicht so sehr auf den beteiligten Untoten herumhacken, denn diese tun ja nur das, was sie schon immer getan haben: einfältigen Rumpel-Pop mit verkitschtem Zuckerguss abliefern.

Viel schlimmer sind die Interpretationen von Clueso, Juli, Revolverheld, Xavier Naidoo und Konsorten, selbst vom „Hoffnungsträger“ Scooter, Fehlfarben und Extrabreit, die den Songs zielsicher und mit hundertprozentiger Treffsicherheit jegliche Relevanz entziehen. Ein schockierendes Dokument absoluter Irrelevanz, dem Mario Barth in der ihm so eigenen unsympathischen Weise noch das Sahnehäubchen aufsetzt. 36 Songs, die einem mit ostentativer Grausamkeit Lebenszeit entziehen, dass einem die Luft wegbleibt. Wer nach 25 Jahren Musikhören glaubt, er habe schon ins Auge der Belanglosigkeit geblickt, wird hier eines Besseren belehrt. Unglaublich, wahrlich unglaublich.“

(Marco Fuchs in der intro über das Tribute-Album der Fantastischen Vier)

Inhaltsverzeichnis:
* Die ersten 200 Folgen Schmähkritik
* Wer disst wen?

Anzeige

Dir hat der Beitrag gefallen? Teile ihn über Social Media. Du möchtest etwas dazu sagen? Weiter unten gelangst du zu den Kommentaren.

https://blogs.taz.de/schmaehkritik_245_die_fantastischen_vier/

aktuell auf taz.de

kommentare