vonSchröder & Kalender 24.02.2019

Schröder & Kalender

Seit 2006 bloggen Schröder und Kalender nach dem Motto: Eine Ansicht, die nicht befremdet, ist falsch.

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Der Bär flattert in östlicher Richtung
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Wir sind dabei, das Archiv der MÄRZ Gesellschaft in die  Universitätsbibliothek Leipzig, genauer: das Sondermagazin in der Bibliotheca Albertina, einzuliefern und wollen ab und zu seltene Exponate zeigen.

Dieses Patchen-Buch erschien 1945 bei New Directions, New York und ist sehr selten.

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Im März Verlag kam ›Erinnerungen eines schüchternen Ponrographen‹ mit einem Aquarell von Kenneth Patchen im Jahr 1977 heraus.

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Sein Buch ›Schläfer erwacht‹, das 1983 bei MÄRZ erschien, wird von Kennern der angloamerikanischen Literatur ein Rang beigemessen wie dem ›Ulysses‹ von James Joyce. Tatsächlich hat Kenneth Patchen unter Einbeziehung aller stilistischen und formalen Anklänge von Mallarmé über Proust, Joyce und Musil bis hin zur konkreten Poesie der Gegenwart die artistische Inhaltslosigkeit der zeitgenössischen Dichtung überschritten – das Extra-Artistische wird zur gestalteten Aussage des totalen Kunstwerkes mit gesellschaftlicher Funktion.

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Es gibt eine Aufnahme aus dem Jahr 1959, Kenneth Patchen liest seine Gedichte, während das Alan Neil Quartet im Hintergrund Jazz spielt.

Hier kann man ihn hören:

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(BK / JS)

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