vonSchröder & Kalender 15.07.2022

Schröder & Kalender

Seit 2006 bloggen Schröder und Kalender nach dem Motto: Eine Ansicht, die nicht befremdet, ist falsch.

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Der Bär flattert in östlicher Richtung.

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Gestern war ich im Garten des Hauses am Kleistpark, um den Erzählungen von Hansgert Lambers über sein Leben und Werk zu lauschen. Befragt wurde der Fotograf und Verleger von Matthias Harder (Direktor der Helmut Newton Stiftung). Es war amüsant, und wir erfuhren, dass er die ersten Aufnahmen mit vierzehn machte. Über sieben Jahrzehnte fotografierte der heute 85jährige neben seinem Beruf als Systemberater bei IBM. Fotografieren war seine Leidenschaft. Hansgert Lambers gründete 1986  den ex pose verlag in Westberlin und veröffentlichte bis heute ca. 80 Bildbände zeitgenössischer Autorenfotografie, darunter auch seine eigenen.

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Im Anschluss an das Gespräch besuchte ich die Ausstellung, die von Matthias Reichelt kuratiert wurde.

 

Das große Foto ist von 1959 und zeigt die Crellestraße.

In drei Räumen hängen Aufnahmen aus Berlin Ost und West, Istanbul, London, Ostrava, Paris, Prag und Wien u.a.

Es sind fast immer Menschen auf den Schwarz-Weiß-Fotos zu sehen.

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Die Ausstellung ›Verweilter Augenblick‹ im Haus am Kleistpark ist noch bis zum 7. August 2022 zu besichtigen.

Grunewaldstraße 6–7 10823 Berlin

Dienstag bis Sonntag: 11–18 Uhr, Donnerstag bis 20 Uhr

Eintritt frei. Kein barrierefreier Zugang

Katalog zur Ausstellung: Hansgert Lambers Verweilter Augenblick/ Lingering Moments

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(BK)

 

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