Vom „Gesamtkunstwerk taz“ hat er damals gesprochen, von der „täglichen Papiermagie“, die die Öffentlichkeit in ihren Bann zieht. Das Lachen, die Ironie, die Satire, der Biss der Kritik, die die Welt verändern werden, waren ihm tägliches Programm. Immerhin spielte er den Kulturredakteur der taz, den Verwalter eines verrückten Biotops, in dem die schärfsten Pflanzen gediehen, auch solche, die man rauchen konnte.Nachdem Mathias Bröckers der taz im letzten Jahrhundert den Rücken kehrte, hat er Einiges gemacht, auch und immer von sich reden. Jetzt ist er wieder da, treibt sich herum auf „taz.de“ – master of arts, master of blogs, er hat eben diverse Qualifikationen. Noch eine: Er erinnert sich sehr genau und gerne. An die frühen Jahre. An all die Provokationen und Inszenierungen, die uns oft den Atem raubten- so sehr haben wir gelacht.
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