vonDetlef Berentzen 10.05.2011

Dr. Feelgood

Detlef Berentzen, Ex-tazler, Autor für Funk und Print, verbreitete hier „News“ der anderen Art. Gute zum Beispiel. Machte die Welt hör-und lesbar.

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Als das Kind immer noch Kind war, hieß es Fritz, schrieb mit einer Feder und ließ Tag für Tag die Buchstaben tanzen. Bis sie zu Worten wurden, die sich munter im Kreise drehten. Da war Lachen und Jauchzen den lieben langen Tag. Erst am Abend, wenn es vom nahen Turm das Knarren des alten Scardanelli hörte, rief das Kind: Halt! Dann stellten sich die Worte auf, ließen hie und da noch einen kugelrunden Punkt oder ein kicherndes Komma in ihre Reihen und standen endlich still. Nun konnte man die Sätze des Kindes lesen. Und seinen Atem spüren.

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