Archive for the ‘Klima’ Category

15.08.2010 von Achmed Khammas
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Auf die Plätze… fertig… los!

von Achmed Khammas

Louis Palmer, weltbekannter Weltumrunder in seinem Selbstbau-Solartaxi, startet heute in Genf das E-RACE, bei dem verschiedene Elektrofahrzeuge ab dem morgigen Montag in 80 Tagen um die Welt eilen sollen … ganz im Sinne des utopischen Vordenkers Jules Verne. Es sind 30.000 km zurückzulegen, die Route führt durch 16 Länder.

Eine Bedingung für die Teilnahme: Der unterwegs verbrauchte Strom muß zuhause aus erneuerbaren Quellen ins Netz gespeist werden. Ohne Garage mit Solardach ist also nix… :-)

Vier Teams aus drei Kontinenten stehen im Wettbewerb, neben Australien und Südkorea sind aus Europa Deutschland sowie das Start- und Zielland Schweiz vertreten.

Die Route der Elektrofahrzeuge führt über Brüssel, Berlin, Wien, Kiew und Moskau bis nach Schanghai. Nach der Überquerung des Pazifiks geht es von Vancouver über San Francisco, Los Angeles und Mexiko-Stadt nach Cancún. Jenseits des Atlantiks folgt dann die Schlußetappe von Lissabon über Madrid nach… weiter lesen

10.06.2010 von Achmed Khammas
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Glückwunsch, Herr Grätzel!

von Achmed Khammas

Mit großer Freude habe ich vernommen, daß Ihnen mit dem Millenium Technology Prize der sogenannte ‘Technik-Nobelpreis’ verliehen wurde.

Ich finde es etwas spät, denn vor 10 Jahren hätten Sie das Geld noch viel besser gebrauchen können – und Ihre Farbstoffzellen wären schon lange weitverbreiteter ‘Stand der Technik’ – da sie schließlich günstig und einfach in jedem Land der Welt hergestellt werden könn(t)en…

In meiner Online-Publikation Buch der Synergie habe ich schon vor drei Jahren über Ihre Entwicklung berichtet – samt einem praktischen ‘Rezept’, mit dem man Ihren Zellentyp im heimischen Backofen selbst herstellen kann (hier).

Nochmals herzlichen Glückwunsch … und machen Sie weiter, damit die Solartechnologie schnell zum günstigen Allgemeingut wird!

26.05.2010 von Achmed Khammas
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1001 Kilometer…

von Achmed Khammas

…fliegt mein Teppich mit einer Ladung … äh, Räucherstäbchen.

Würde man mir – als Datenscheich – doch glatt abnehmen, oder?!!  ;-)

OK – dann mal los: Hallo Deutsche Autoindustrie… a u f w a c h e n !!!!! Hallo ADAC… Guten Mooorgen! Hallo Regierung… na, auch schon mit den Puschen auf dem Bettvorleger?! Ist ja nicht zu fassen…

Schreien doch alle seit Jahren und immer noch, daß die Reichweite von Elektroautos noch vieeel zu gering sei, die Batterien vieeel zu teuer, die Ingenieure und Entwickler und Konzerne vieeel zu arm, als daß sie … (usw. usw. usw.)

Sajonara Leute!

Der Japan Electric Vehicle Club (link in Japanisch), ein Haufen EV-Enthusiasten aus Tokyo, zeigt all diesen Trantüten mit seinem Eigenumbau eines Daihatsu Mira ein weiteres Mal, wo Barthel den Most holt: in 1001 km Entfernung – und das mit einer einzigen Batterieladung!

Gut,… weiter lesen

02.04.2010 von Achmed Khammas
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Das ist die… solare Welle!

von Achmed Khammas

Und Niederkassel/Mondorf bei Bonn hat die Ehre, Ausgangspunkt einer Welt-Premiere in Umweltschutz und Seefahrt zu sein. Glückwunsch!

Die Österreichischen Abenteurer, Pioniere und Journalisten Heike Patzelt und Michael Köhler starten am Mittwoch nach Ostern, 07. April 2010, mit der Solar-Katamaranyacht SOLARWAVE zu einer Weltumrundung – ausschließlich mit Solarenergie!

Und wie mit Solarenergie…!!!

Die 14 m lange und 7,5 m breite SOLARWAVE hat große Deckflächen und ein großzügiges Cockpit, 4 Doppelkabinen, 3 Bäder mit Duschen und elektrischen WCs, einen riesigen Salon, eine Küche mit Induktionsherd, Backrohr, Mikrowelle, Kühl-  und Gefrierschrank nebst Espressomaschine, Brotbackautomat und Waschmaschine, 5 Warmwasserboiler sowie Klimaanlage, Satellitentelefon und WLAN- Internet mitten auf dem Ozean über Satellit…

Na, das macht doch wahrlich Lust aufs mitfahren, oder?
Also: Packen und startklar sein für die erste Etappe diese rrevolutionären Weltumsegelung!

Die 2-köpfige Crew fährt mit bis zu 6 Gästen ca. 3.000 Kilometer auf Flüssen quer durch Europa, bis sie das Meer erreicht… weiter lesen

02.03.2010 von Achmed Khammas
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Laufzeit zum Blind Date…

von Achmed Khammas

Seit Ende der 1960er und Anfang der 1970er arbeiten, demostrieren und agieren unzählige Menschen gegen die Nutzung der Atomenergie – sowohl in ihrer Form als Waffen als auch in der (nur zeitlich anders wirkenden) Form als gemeingefährliche Tauchsieder.

Doch während die klare Mehrheit will, daß endlich alle Atomkraftwerke abgeschaltet werden, streitet – entgegen aller bisherigen Vereinbarungen -  eine WINZIGE gesellschaftliche Minderheit um 8 oder 20 Jahre Laufzeitverlängerung .

Für diese renitenten Strom- und Industriemanager sollten Blind Dates im Gebiet vom Tschornobyl organisiert werden, vielleicht überlegen sie sich dann noch einmal, ob sie das Ergebnis – sprich ihre Nachkommenschaft – einem derartigen, und nach heutigem Wissensstand auch noch völlig unnötigen Risiko aussetzen wollen.

Die strahlungserotische FotoserieThe Chernobyl Dating‘, aus der diese beiden Bilder stammen, geht auf das Jahr 2001 und den Fotografen Ilya Chichkan zurück… das macht aber nichts, denn die Radioaktivität hat sich seitdem ja kaum verringert.

05.02.2010 von Achmed Khammas
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Wasser marsch!

von Achmed Khammas

…hieß es vor kurzem in der Schweiz - wo das erste Gravitationswasserwirbelkraftwerk seinen Dienst aufnahm.

Das von Frank Zotlöterer in Österreich erdachte und entwickelte geniale System wird Ende 2009 in der Schweiz von einer Genossenschaft umgesetzt, die inzwischen schon Pläne für gut zwei Dutzend weiterer Kleinkraftwerke auf dem Tisch hat.

Wie auf dem Bild zu sehen ist wird der Rotor in einen Wasserwirbel hineingesenkt, der im Grunde dem Abflußwirbel einer Badewanne ähnelt. Nur daß dieser hier einen Durchmesser von 5,5 m hat:

Und warum ‘genial’?

Weil das Wasser beim Wirbeln VIEL MEHR Energie auf die Rotorschaufeln übertragen kann, als wenn es ausschließlich von oben auf die Schaufeln fällt (Wasserrad) bzw. nur ein Mal schnell und unter Druck hindurchgetrieben wird (übliche Turbinen).

Ich habe im Buch der Synergie einen bebilderten Bericht darüber veröffentlicht, den ich euch sehr empfehlen kann. Immerhin handelt… weiter lesen

24.12.2009 von Achmed Khammas
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Elektroauto… kostenlos!

von Achmed Khammas

Jetzt wäre ich (zum ersten Mal) echt gerne in den USA – um mir zu Weihnachten ein Elektromobil schenken zu lassen.

Ok – es ist zwar kein Tesla und auch kein Karma von Fisker, aber für den Berliner ‘Summer in the City’ wäre das Fahrzeug von Drive Electric schon geeignet, finde ich.

Auf das Garagendach dann noch ein paar Solarpaneele zum Nachladen der Batterie… und die Welt kann so schön sein…!

;-)

Quelle: hier

19.10.2009 von Achmed Khammas
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Didi unter Wasser…

von Achmed Khammas

Perfekt zur Rubrik Katastrophen? Pah! paßt das Bild des Präsidenten der Regierung der (vielleicht schon bald tatsächlich untergegangenen) Malediven Mohamed Nasheed samt seinen Ministern, die vor drei Tagen in Taucheranzügen unter Wasser zusammentrafen um auf die Gefahren des Klimawandels hinzuweisen und (natürlich mit wasserfesten Stiften) einen Apell an die Weltöffentlichkeit zu unterzeichnen.

Eine gute Idee – denn ich denke nicht, daß die Sitzung allzu lange dauerte. Die Örtlichkeit sollte daher öfter genutzt werden, dann ersparen sich und uns die Politiker auch ihre oft überlange Reden… blubb-blubb.

Quelle: hier

13.07.2009 von Achmed Khammas
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Der Weg in die solare Zukunft…

von Achmed Khammas

beginnt mit…?

Nun ja, vielleicht mit einem Schritt. Aber was dann??

Auf den Strom aus den tollen, neuen DESERTEC-Solarkraftwerken müssen wir wohl noch etwas warten. Denn heute wurde erst einmal vereinbart, bis zum Herbst eine Planungsgesellschaft DII zu gründen – die dann drei Jahre lang viel Geld dafür ausgeben darf, um Investitionspläne zu entwickeln.

WOW! Und da sage einer, die deutsche Industrie sei nicht innovativ!

Nachtrag 19.07.:

Inzwischen gibt es eine Zusammenfassung der ganzen Geschichte im Buch der Synergie hier.

17.06.2009 von Achmed Khammas
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Groß und sonnig?

von Achmed Khammas

400 Milliarden Euro. Immerhin, verstecken mußt sich der Betrag nicht – neben den Zahlungen im Zuge der Finanzkrise . Außerdem muß man ihn auch nicht gleich auf einmal überweisen, sondern kann sich schön Zeit lassen.

Mitte Juli wollen rund 20 deutsche Großunternehmen wie die Münchner Rück, Siemens, RWE, E.ON und andere ein Konsortium bilden, das in 10 Jahren Solarstrom aus Nordafrika in das europäische Netz einspeist. Über das Mittelmeer-Projekt (auch unter der Namen ‘Desertec’ bekannt) habe ich schon geschrieben. Nun ist zu hoffen, daß die Manager auch die passende Technologie aussuchen: robuste, billige Fresnel-Flachspiegelkraftwerke, anstatt aufwendiger Parabolrinnen oder gar Solartürmen.

Geht für die deutsche Industrie die Sonne auf? Wenn ja, dann sollte sie sich mal beeilen… wir warten schon seit Mitternacht.

Flachspiegel-Kraftwerk (Ausra)