Im Februar haben unser LeserInnen freiwillig 10.110,67 Euro für die Nutzung von taz.de gezahlt. Im Vergleich zum Januar sind die Zahlungen damit um 2.098,78 Euro zurück gegangen. Das ist kein Grund zur Sorge, denn auch im letzten Jahr war der Januar überdurchschnittlich stark. Es gibt besonders viele einmalige Zahlungen von hohen Summen, die wohl als eine Art Jahresbeitrag zu verstehen sind, außerdem enden einige Lastschriften zum Jahresanfang.
Die Zahlungen bleiben seit Einführung der Paywahl auf einem hohen Niveau, und auch der Anzahl derer, die regelmäßig zahlen, wächst weiter. Inzwischen sind es schon 1.229 Personen, die zusammen einen monatlichen Betrag von 5.140,37 Euro ausmachen, im Januar waren es noch 4.902,40 Euro monatlich.
Bei den einmaligen Zahlungen von 4.970,30 Euro ist der starke Rückgang bei Überweisungen (- 768,28 Euro) von 2.282,53 Euro auf 1.514,25 Euro und Lastschriften (- 527,96 Euro ) von 1.513,47 Euro auf 985,21 Euro auffällig. Die restlichen Einnahmen verteilen sich wie folgt auf die verschiedenen Zahlungswege: Paypal 930,06 Euro (- 503,66 Euro), flattr 926,45 Euro (- 229,01 Euro ), Handyzahlungen 359,02 (-161,26 Euro) Euro und Kreditkartenzahlungen 255,31 Euro (- 140,29 Euro).
Im Februar haben wir, bzw. ihr still und heimlich die 100.000 Euro-Marke geknackt! Die Gesamteinnahmen seit dem Start der Kampagne im April 2011 liegen genau bei 109.820,93 Euro. Wir fallen uns singend und tanzend in die Arme und sagen: Danke, ihr seid toll!

Eike says:
Hej,
eine Anmerkung und eine Frage hätte ich:
1. Die Einnahmen sind auch niedriger als im Januar, da der Februar ca. 10% weniger Tage hat als der Dezember oder der Januar. Würde man diese hinzuaddieren würde man zumindest das Dezember-Niveau übertreffen.
2. Eine schwierige Frage: Wieviel kostet euer Internetauftritt ungefähr pro Monat? Kann man das irgendwie ausdrücken?
Vielen Dank für Eure Antwort schon im Voraus.
mfg eike
März 13th, 2013 at 13:17
Aline Lüllmann says:
Hallo Eike,
zu 1. Ja, stimmt. Noch besser.
zu 2. Hier ist eine Gegenüberstellung von Kosten und Einnahmen über taz.de aus dem Jahr 2010. Die ist zwar nicht mehr ganz aktuell, aber vielleicht ganz hilfreich.
Viele Grüße aus der taz
Aline
http://blogs.taz.de/hausblog/2011/04/21/was_kostet_so_ein_artikel_auf_tazde_eigentlich_/
März 13th, 2013 at 15:38
Jasper says:
Hey Aline, hallo TAZ!
Was mich auch schon öfters brennend interessiert hat:
An welcher Bezahlform verdient ihr am meisten? zB, kommt von einer 15c-Transaktion per Handy überhaupt was bei euch an?
Weil: wenn ich dann bezahle, will ich auch, dass Ihr davon was habt!
Grüße,
J
März 13th, 2013 at 18:50
Aline Lüllmann says:
Hallo Jasper (du hier?! Toll!),
dass ist gut, das wollen wir auch!
Und auch dazu haben wir schon einen Artikel im Hausblog:
http://blogs.taz.de/hausblog/2011/04/11/taz-zahl-ich_-_die_transaktionskosten/
Viele Grüße
Aline
März 14th, 2013 at 09:40
taz-Bilanz: Noch nie haben wir so viele Menschen erreicht at taz Hausblog says:
[...] Klicks oder einem regelmäßigen Beitrag den unabhängigen Journalismus der taz sichern. Von dem Erfolg unseres Bezahlmodells »taz-zahl-ich« und den vielen positiven Reaktionen von Nutzern sind wir selbst überrascht. [...]
März 24th, 2013 at 12:44
Relaunch von taz.de: Zeit für ein neues Gesicht at taz Hausblog says:
[...] und der freiwilligen Paywall haben wir ein einzigartiges Bezahlmodell geschaffen, dessen Erfolg uns selber überrascht hat. Dies sowie die 100.000 Tazgezwitscher-Follower auf Twitter und die [...]
März 25th, 2013 at 14:18
is nich says:
Die TAZ ist ein gleichgeschaltetes Mainstreammedium. Sie dient der Erhaltung des Status Quo und nicht der Aufklärung. Darum werdet Ihr kein Geld mehr von mir sehen, und ich hatte mal ein Abo. Inzwischen finde ich es nur gerecht, wenn konformistische Redaktionen, die vor den Herrschenden buckeln, dann auch auch mal die Früchte rot-grüner Schweinepolitik kosten dürfen – Hartz IV.
März 28th, 2013 at 13:17
taz-zahl-ich: Einnahmen im März at taz Hausblog says:
[...] 5.876,50 Euro monatlich über taz-zahl-ich-Lastschriften rein, das sind 736,13 Euro mehr als im Februar. Bei der Verteilung der Summen bleibt es dabei, dass 5 Euro monatlich der beliebteste Betrag ist, [...]
April 12th, 2013 at 14:07