Anlässlich der Handelsmesse ExpoKolumbien, die nächste Woche in Berlin stattfindet,
weisen die NGOs kolko, terre des hommes und FIAN auf die anhaltenden Menschenrechtsverletzungen in Kolumbien hin.
Mehr auf bewegung.taz.de.
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Mit dem heutigen 1:0 gegen Ecuador hat sich die bereits für die WM-Teilnahme qualifizierte chilenische Nationalmannschaft noch einen runden Abschluss der eliminatorias gegönnt. Auf Platz zwei der Liste hat sich die Roja hochgearbeitet, nur ein hauchdünner Punkt trennt sie von den Brasilianern. Nach zwölf Jahren endlich wieder vom Weltmeistertitel träumen! Natürlich wird jetzt gefeiert.
Einer, der nach Ansicht vieler Chilenen ein gerüttelt Maß an Verantwortung für diesen Erfolg trägt, ist Trainer Marcelo Bielsa. Dieser Tage dürfte sich der Argentinier kaum auf die Straße wagen: Man würde ihm am liebsten ununterbrochen die Füße küssen dafür, eine junge Mannschaft ohne Stars wie Marcelo Salas oder Iván Zamorano mit liebevoller Strenge und bedingungsloser Hingabe an den Fußball zu einem Team aufgebaut zu haben, das verblüffend gut funktioniert. So groß ist die Hingabe des rosarino, wie ihn die Presse nach seiner Heimatstadt Rosario gerne nennt, dass man ihn seit August… weiter lesen
Nach Paraguay (2:4) und Argentinien (1:6) war gestern Brasilien an der Reihe, sich im Hermann-Siles-Stadion von La Paz auf 3640 m Höhe von Fussballzwerg Bolivien vorführen zu lassen. Schon nach 10 Minuten stand es 1:0 für die Gastgeber nach einem schönen Kopfball von Edgar Olivarez inmitten einer konfus wirkenden brasilianischen Abwehr, und die brasilianischen Kommentatoren überboten sich im Lamentieren über die Höhe des Stadions, die allein für diese Schmach verantwortlich sei. 21 Minuten später erhöhte Marcelo Martins per grandiosem Freistoss gar auf 2:0. Brasiliens Keeper Julio Cesar hatte nicht einmal Zeit, zu reagieren. Leider ging Bolivien statt Brasilien in der zweiten Halbzeit die Puste aus. Die Mannschaft von Trainer Sánchez versuchte, den Erfolg über die Runden zu bringen, und so konnte Nilmar nach einem Konter in der 70. Minute noch auf 2:1 verkürzen.
An der Tabelle änderte der Sieg nix mehr – die… weiter lesen
Im Mittelfeld bewegten sich Marco Enríquez-Ominami, der Querschläger aus den Reihen der Sozialistischen Partei, dessen jugendlich-rebellisches Image unter dem stark reglementierten TV-Format litt, und Ex-Präsident … weiter lesen
Als in diesem Jahr der zweite Teil ihres Doppelalbums “Cantora” herauskam, ging es der gestern verstorbenen Mercedes Sosa gesundheitlich schon lange nicht mehr gut. Vielleicht war ihr bewusst, dass die 35 Studioaufnahmen ihre letzten sein würden. Jeden Titel hat sie gemeinsam mit einem oder mehreren befreundeten Künstlern produziert – ein Tribut an die jüngeren Generationen und gleichzeitig deren Liebeserklärung an die große Sängerin aus Tucumán.
Sosas letzte Version von Silvio Rodríguez’ Lied “La Maza” ist (nach dem Original) vielleicht die beste. Sie singt zusammen mit Shakira: zwei denkbar ungleiche Frauen, zwei Stimmen, zwischen denen hörbar Jahrzehnte liegen – eine Kombination, die Gänsehaut macht.
Das Mittagessen für lau gehört genauso wie die Libreta, die Rationierungskarte, zu den revolutionären Standards in Kuba. Von der warmen Mahlzeit auf Kosten der Revolution müssen sich die kubanischen Arbeitnehmer nun trennen. Das Ende der Libreta ist hingegen nur eine Frage der Zeit. … weiter lesen

So richtig froh ist freilich niemand über den Riesen, denn der erzeugt viel Krach und lässt die übrigen Geysire versiegen. Und er ist menschengemacht: Die Dampfsäule tritt aus einer Probebohrung des Unternehmens Geotérmica del Norte (GDN) aus, an dem vor allem der italienische Energiekonzern ENEL und die staatliche chilenische Ölfördergesellschaft ENAP beteiligt sind. GDN experimentiert seit Ende 2008 trotz aller Proteste von Umweltaktivisten und Bewohnern der Atacama in unmittelbarer Nähe des Geysirfeldes herum. Geplant ist die… weiter lesen