Archive for the ‘Internet’ Category

19.10.2011 von Gerhard Dilger
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Neue Yasuní-Website im Netz

von Gerhard Dilger

Gute Nachricht für Regenwaldfans: Seit gestern ist mit www.saveyasuni.eu die bislang umfangreichste deutschsprachige Website zu Ecuadors Yasuní-ITT-Initiative freigeschaltet.

Initiatorin und gute Fee des Portals ist Sibylle Maurer-Wohlatz vom BUND Region Hannover, die sich auf weitere Mitglieder des neuen Yasuní-Netzwerks freut.

MdBs staunen über neue Yasuní-Website

(Foto: dpa)

24.08.2011 von Gerhard Dilger
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Drei Jahre Latin@rama – ein bisschen Nabelschau

von Gerhard Dilger

Germany’s leading independent newspaper is the leftist, Berlin-based die tageszeitung (taz), and one of the most visited blogs on Latin-American topics in Europe is taz’s “Latinorama”

… schrieb Camilo Jiménez vom kolumbianischen Wochenmagazin Semana am 27.11.2008. Drei Monate nach Gründung von Latin@rama war das schon sehr schmeichelhaft, aber mittlerweile sind wir in der Szene der deutschsprachigen Lateinamerika-Fans tatsächlich etabliert.

Seiten wie Womblog, amerika21, LateinAmerika XXI, KoBra oder die Plattform Belo Monte verweisen regelmäßig auf unsere Postings, jüngst auch die russische Botschaft in Costa Rica oder die ecuadorianische in Berlin.

Wie sexy ist Latin@rama?

Viele Besucher kommen über Suchmaschinen zu uns, die Liste der top search terms führen Evo Morales, “Sex”  und Eduardo Galeano an. Meistgesuchte Frauen, über die man schnell bei uns landet, sind… weiter lesen

13.04.2011 von Gerhard Dilger
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Skandal in Chile

von Gerhard Dilger
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13.08.2009 von Claudius Prößer
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Akzent-Guerrilla

von Claudius Prößer
Man könnte selbst ernannte Sprachpolizisten wie den VDS (“Mehr Mut zu deutschen Wörtern” usw.) für ein teutonisches Phänomen halten, aber auch in Lateinamerika fürchten Menschen den Verfall des Spanischen und seiner korrekten Schreibung, wie dieser Blog aus Mexiko bezeugt.

Die Initiative “Acentos Perdidos” hat es sich zur Aufgabe gemacht, dem schlei­chen­den Trend zur Akzentauslassung tapfer entgegenzutreten. Ins­be­son­de­re die grassierende Unsitte der reinen Großschreibung, so die Til­den­rit­ter, führe zum Verlust der kleinen, aber feinen Strichlein. Und deswegen kleben sie den obenrum kastrierten Wörtern die Akzente einfach wieder an – inklusive Erläuterung (Esta palabra se acentúa porque es esdrújula, Esta palabra se acentúa porque es aguda y acaba en vocal, -n o -s usw.). Jeder, in Mexiko oder anderswo, kann mitmachen und sich die keilförmigen Wortpflaster auf klebbares Material ausdrucken.

Am meisten ärgern sich die “Acentos Perdidos” über Unternehmen, glo­ba­le zumal, die in ihren… weiter lesen

11.05.2009 von Claudius Prößer
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Teuer gratis surfen

von Claudius Prößer

Chile ist vernetzter als jedes andere lateinamerikanische Land, so viel steht fest. Die Dichte hochwertiger, also schneller Internetanschlüsse ist enorm, aber noch bleiben große Lücken in der Fläche. Vor allem ärmere Haushalte können es sich nicht leisten, sich das Netz ins Haus zu holen – aber jetzt hat sich Telefónica Chile, Tochter der spanischen Telefónica und landesweit größter Anbieter, etwas ganz Innovatives ausgedacht und seit Wochen aggressiv beworben: Banda Ancha Libre heißt es, sprich: Breitband für lau. “Surf gratis – und das für immer” lautet der Slogan, und beim Produkt-Launch in der vergangenen Woche war auch Pablo Bello da, Staatssekretär für Telekommunikation, der sich persönlich als Speer­spitze der Digitalisierung versteht und im Vorstand der Stiftung País Digital sitzt.

Screenshot: www.telefonicachile.cl

Inzwischen haben viele aufmerksame Blogger das Kostenlos-Internet analysiert (hier, hier oder hier) und als großen Schwindel gebrandmarkt. Dass man für einmal Modem-Kaufen à 29.900weiter lesen

22.03.2009 von Gerhard Dilger
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Wem gehört die Welt?

von Gerhard Dilger

Kapitalismus funktioniert wie ein Schwarzes Loch: Er versucht sich alles um sich herum einzuverleiben. Alles muss zum Geschäft werden, auch das, was bislang in öffentlicher oder gemeinschaftlicher Regie geregelt wurde. (…) Doch gegen diese Einverleibung hat es durchaus Widerstand gegeben: In Bolivien wehrten sich Menschen gegen die Privatisierung der Wasserversorgung, in El Salvador gegen die des Gesundheitswesen, in Deutschland gegen die der Bahn, in Italien gegen die des Bildungswesens.

So beginnt das Editorial der jüngsten ila zum Schwerpunktthema Gemeingüter (engl. commons). Einen spannenden Überblick über die gerade beginnende Debatte um die Gemeingüter, die u. a.  auf dem letzten Weltsozialforum in Belém geführt wurde, liefert auch das Buch Wem gehört die Welt?, das am morgigen Montag in der Zentrale der Heinrich-Böll-Stiftung in Berlin vorgestellt wird.

Herausgeberin Silke Helfrich (r.), die zudem im Alleingang den hervorragenden CommonsBlog bespielt, diskutiert mit dem… weiter lesen

07.12.2008 von Claudius Prößer
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Wenn Bürger schreiben

von Claudius Prößer
Wenn das mal keine ungleichen Partner sind: CNN Chile und das chilenische Netzwerk Bürgerjournalismus sind eine “strategische Allianz” eingegangen, von der beide Medien profitieren sollen. “Netzwerk Bürgerjournalismus” ist ein wenig eingedeutscht, es müsste eigentlich “Netz der Bürgerzeitungen” (Red de Diarios Ciudadanos) heißen, aber das klingt so altbacken.

Dabei handelt es sich um ein faszinierendes Unterfangen, das in Lateinamerika, aber auch in Europa seinesgleichen sucht. Was vor drei Jahren mit dem Morrocotudo, einem diario ciudadano in Chiles nördlichster Stadt Arica begann, umfasst inzwischen mittlerweile zehn Webauftritte in verschiedenen Regionen des Landes. Die Bürgerzeitungen sind nämlich alle virtuell, quasi Kollektiv-Blogs mit redaktioneller Betreuung. Vergleichbar in Deutschland wäre vielleicht der Hauptststadtblog, der freilich sehr viel subjektiver daherkommt.


Bezeichnend für die chilenischen Online-Bürgerzeitungen ist auch, dass die allermeisten in der Provinz entstehen – vielleicht eine Reaktion auf das verbreitete Gefühl, von den “großen”

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17.10.2008 von Florencia Abbate
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Eine bizarre Internetpräsenz

von Florencia Abbate

Am 18. Juli 2008 hob die argentinische Polizei ein Drogenlabor in einem Landhaus in einem Ort mit dem schönen Namen Ingeniero Maschwitz (Provinz Buenos Aires) aus. Neun Mexikaner und ein Argentinier, die dort in aller Ruhe Ecstasy und Methylamphetamin herstellten, wurden festgenommen.

Eigentümer des Hauses ist der neunundvierzigjährige Mexikaner Jesús Martínez Espinoza, der zwei Tage vor der Polizeiaktion das Land verlassen hatte – mit einem falschen Pass und 25 kg Ephedrin im Gepäck, die er unerkannt durch die Sicherheitskontrollen schmuggeln konnte.

Seit Martínez im Mai letzten Jahres zum ersten Mal nach Argentinien einreiste, ist er vierzehn Mal dorthin zurückgekehrt. Angeblich besitzt er sieben gefälschte Pässe und arbeitet für das Sinaloa-Kartell, eines der weltweit größten Drogenkartelle, das in 36 Ländern operiert.

Der Chef des Sinaloa-Kartells ist der Mexikaner Joaquín Guzmán Loera, alias „El Chapo“. Der Mann, so die Legende, wechselt nach jedem Anruf sein… weiter lesen

02.10.2008 von Gerhard Dilger
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Homer Simpson will Obama wählen

von Gerhard Dilger

Auch in Lateinamerika wird der Versuch Homer Simpsons, Barack Obama zu wählen, gerade zum Renner im Netz:

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Der Ausschnitt ist auch ein Seitenhieb auf die mit den Republikanern verbandelte Wahlautomatenfirma Diebold, berichtet das Internetportal ElArgentino.com.

Erst vor ein paar Monaten empörten sich Argentiniens Peronisten über eine Simpsons-Episode, in der ihr Führer Juan Domingo Perón verunglimpft wurde. Daraufhin gab es prompt eine geniale “peronistische” Version:

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08.09.2008 von Claudius Prößer
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Champions im Wahlkampf

von Claudius Prößer

Nirgendwo kann man das Phänomen der sich selbst erfüllenden Prophe­zeiung derzeit besser nachvollziehen als bei Youtube-Hypes: Irgendwer lädt ein lustiges Filmchen ins Netz und jemand anderes schreibt eine On­line-Meldung, dass alle ganz verrückt nach diesem Filmchen sind. Wer das liest, will natürlich wissen, was die anderen daran finden, und prompt explodiert die Klickrate. So geschieht es gerade in Chile mit diesem Clip:

Das Queen-Cover ist Teil der Kampagne, die Ricardo Jeldes, derzeit Leiter des Grünflächenamts von Quilpué und Kandidat der rechten Partei Renovación Nacional (RN), bei den Kommunalwahlen am 26. Oktober in den Bürgermeistersessel und den amtierenden Sozialisten hinaus­ka­ta­pultieren soll. Der neue Text ist leicht zu merken, im Refrain heißt es:

Ricardo Jeldes wird / der neue Bürgermeister von Quilpué. / Ricardo Jeldes, / Ricardo Jeldes, / dies ist die Zeit / von Ricardo Jeldes / in Quilpué.

So schlecht der Clip gemacht… weiter lesen