Dass die Erderwärmung vor dem ewigen Eis der Südhalbkugel nicht haltmacht, beweisen diese beiden Fotos des Ameghino-Gletschers in Patagonien. Und ob man angesichts dieser Entwicklung wirklich ein Frohes Jahr 2011 wünschen kann, fragt sich Greenpeace Argentina (gefunden von: Jürgen Vogt).
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In La Paz geht’s dieser Tage viel ums Wasser: Zum Weltwassertag gestern organisierte die Stadtverwaltung eine Wasser-Messe, auf der man sich an diversen Ständen über den verantwortungsvollen Umgang mit dem Element informieren konnte. Dazu interpretierten Musikgruppen aus dem Umland Lieder über’s – genau! – Wasser.
Wasser ist ein immer wichtigeres Thema im Hochland von Bolivien. Die Millionenstädte La Paz und El Alto beziehen ihr Trinkwasser aus Talsperren, die hauptsächlich aus Gletscherabflüssen gespeist werden. Diese Gletscher schmelzen, bedingt durch den Klimawandel, rapide: Zwischen 1997 und 2004 haben die Gletscher nach Angaben der UN etwa 25 % ihrer Masse verloren, einige deutlich mehr: Der Milliuni-Gletscher oberhalb der gleichnamigen Talsperre, ist seit 1997 um 68 % geschmolzen. Experten meinen, dass schon bald neue Quellen erschlossen werden müssen, um die Versorgung der Städte mit Trinkwasser sicherzustellen.
Auch auf dem Land im Altiplano spüren die Menschen die Folgen des Gletscherrückgangs, wie das… weiter lesen
Präsidentenamt der Republik, Herrn Rafael Correa, Präsident: rafael.correa@presidencia.gov.ec
Kopie an:
Verfassungsgericht, Herrn Patricio Pazmino, Präsident: ppazmino@cce.gov.ec
Nationalversammlung, Herrn Fernando Cordero, Präsident der Parlamentarischen Versammlung: fernando.cordero@asambleanacional.gov.ec
Nationalversammlung, Ausschuss für biologische Vielfalt und natürliche Ressourcen: comision6@asambleanacional.gov.ec
15. Januar 2010
Sehr geehrter Herr Präsident Correa,
ich begrüße die Initiative der ecuadorianischen Regierung zur Nichtförderung der Erdölvorkommen im Yasuni-ITT-Gebiet sehr. Mit diesem weltweit einzigartigen Schritt hat Ihr Land international ein Hoffnungszeichen auf ein Umdenken im Umgang mit der Natur und den Ressourcen gesetzt.
Um so bestürzter bin ich nun zu hören, dass Sie öffentlich gedroht haben, die Yasuni-ITT-Initiative scheitern zu lassen und im Juni mit der Ausbeutung des Schweröls im Regenwald beginnen zu wollen. Das wäre meiner Meinung nach ein schwerer Fehler, und Sie würden damit eine einmalige Chance zerstören. Zahlreiche Regierungen und Organisationen haben bereits ihre Unterstützung für die Initiative zugesagt.
Im Januar sollte noch… weiter lesen
Zwischen den Baumriesen tollen Affen herum, über ihren Köpfen fliegt eine Gruppe Papageien vorbei. Von einer Anhöhe am südlichen Rand des Amazonasbeckens fällt der Blick auf dichten, tiefgrünen Regenwald, der sich kilometerweit in die Ferne zieht.
Doch die Idylle trügt. Schwarze Rauchschwaden und das Gekreisch von Kettensägen gehören im weltweit größten Tropenwald immer noch zum Alltag. Deswegen möchte Brasilien, wo zwei Drittel des Amazonasgebietes liegen, auf dem Weltklimagipfel in Kopenhagen mit seinen Maßnahmen zum Waldschutz punkten.
Der immerfeuchte Amazonas-Dschungel beherbergt unzählige Heilpflanzenarten – und gilt als größte Klimaanlage der Erde: Der Wald fängt die Sonnenenergie ein und verwandelt sie in enorme Mengen Wasserdampf. Die dadurch entstehenden Wolken versorgen den Wasserkreislauf und kühlen das Weltklima ab. Durch die Brandrodung droht ein gegenteiliger Effekt: Bei der Bodenbearbeitung werden große Mengen Kohlenstoff freigesetzt und in Verbindung mit Sauerstoff zum Treibhausgas Kohlendioxid umgewandelt – das Weltklima heizt sich auf.
Die Zerstörung der größten Tropenwälder… weiter lesen

