http://blogs.taz.de/popblog/wp-content/blogs.dir/1/files/2018/01/william-bout-264826_Fallback.png

vonChristian Ihle & Horst Motor 20.03.2007

Monarchie & Alltag

Neue Bands und wichtige Filme: „As long as the music’s loud enough, we won’t hear the world falling apart“.

Mehr über diesen Blog

„Man könnte Christian Kracht fast dafür bewundern, wie es ihm immer wieder gelingt, mit minimalem Einsatz maximale Aufmerksamkeit zu erregen. Obwohl er bislang zwei recht schmale Romane veröffentlicht hat, von denen auch nur das Debüt „Faserland“ (1995) gut war, hält sich das Gerücht, er sei ein großer Schriftsteller.
(…)
Mit „Metan“, seinem neuesten gemeinsamen Werk, das er gemeinsam mit Ingo Niermann verfasste, hat Krachts Schaffen nun seinen vorläufigen Tiefpunkt erreicht. Wenn das Buch überhaupt zu irgendetwas taugt, dann als Beispiel, wie man mit Hilfe von Google und Wikipedia im „Copy & Paste“-Verfahren in Windeseile einen Text zusammenschustern kann, den man der Öffentlichkeit als großen Wurf verkauft.
(…)
Wenigstens ist der Name des Buches stimmig gewählt. Wie das Gas, das dem Rind entweicht, verbreitet es einen unangenehmen Geruch. Doch immerhin ist der flüchtig.“

(Harald Peters über „Metan“ von Christian Kracht/Ingo Niermann, Welt am Sonntag)

Anzeige

Wenn dir der Artikel gefallen hat, dann teile ihn über Facebook oder Twitter. Falls du was zu sagen hast, freuen wir uns über Kommentare

https://blogs.taz.de/popblog/2007/03/20/schmaehkritik-5-christian-kracht/

aktuell auf taz.de

kommentare

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.