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vonChristian Ihle 01.06.2009

Monarchie & Alltag

Neue Bands und wichtige Filme: „As long as the music’s loud enough, we won’t hear the world falling apart“.

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„Liebe Heidi Klum, die schönste Frau der Welt sind Sie nicht – ich nenne Ihnen erst mal vier schöne Frauen, die mir buchstäblich das Herz umtreten. Die Garbo auf Schwarz-Weiß-Fotos, noch heute. Die Monroe mit ihren verrutschten BH-Trägern und abgeknabberten Fingernägeln. Kate Moss, verrucht und rotzig. Maria Furtwängler, die coolste Frau mit Pistole. (…)
Sie sind das Gegenteil von diesen Frauen.

Ich finde Ihre Show „Germany’s Next Topmodel“ furchtbar. Keines Ihrer Topmodels interessiert mich als Mann und Sie schon lange nicht. Sie sind eine geschäftliche Transaktion. Sie sind durch und durch gesponsert.

Ich und Sie auf einer Parkbank, das geht nicht, ich und Sie die Sterne anschauen, das geht nicht.
Sie würden nicht kichern, nicht kuscheln, sie würden kein Liedchen singen. Ich glaube, Sie würden mir nur sagen: „Mir ist kalt.“

(BILDs very own Franz-Josef Wagner will dem alten Intellektuellen Roger Willemsen in nichts nachstehen und mag die Heidi Klum auch nicht mehr)

Inhaltsverzeichnis:
* Die ersten 200 Folgen Schmähkritik

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kommentare

  • Heidi Klum scheint mir eine gewaltige Gefahr für Deutschland und die Welt zu sein … man muß also den Menschen, die das gerne sehen, die Augen öffnen, um Schlimmes zu verhindern. Zeit der großen Interpretierer, der Analytiker, der Feministinnen und Sozialkritiker! Warnungen über Warnungen, damit man der modernen Hexe Heidi, die mit Satan im Bunde ist, nicht verfällt …

  • ‚Versager‘ und ‚Scheißhaufen‘ sind diejenigen, die für diese fleischgewordene Marketingvolksverarsche auch noch in die Presche springen.

  • Der Mann hat recht, Klum hat nichts Sinnliches an sich. Keinen weiblichen Charme, keinen Zauber, keine Erotik – und gerade das macht sie zur Projektionsfläche für die Mehrzahl der deutschen Frauen jedes Alter!!

  • @gilles Das steht nicht „in der taz“, sondern in der Bild, und zitiert ist das passend in der Rubrik Schmähkritik eines der taz angeschlossenen Blogs.

  • Was steht nächste Woche in der taz, etwa „Die Banane ist krumm und Heidi Klum dumm“?

    Anscheinend hat jemand bei der Taz erkannt, dass sich das Blättchen besser verkauft wenn man sich den „Klatsch und Tratsch“-Themen annimmt oder einfach irgendjemand sehr plump beleidigt.

  • Das Schöne ist ja, dass man der Klum verbal eins mitgeben kann und dem Gesamtkarma der Welt neben auch was Gutes tut. Wer austeilte wie die Klum, der darf sich nicht wundern, sondern muss demütig einstecken, wenn’s hinausschallt wie eine Ohrfeige

  • Lieber Franz-Josef,

    wenn Heidi Klum neben Ihnen zu sitzen käme, dann könnten Sie mit Recht erwarten, dass Heidi „nicht kichern und nicht kuscheln und kein Liedchen singen“ würde. Guter Mann, haben Sie mal in den Spiegel geschaut? Oder mal das Zeug gelesen, das Sie aufs Papier rotzen? Wo sehen Sie da Ansatzpunkte für ein Kichern, Kuscheln oder Liedchensingen einer beliebigen Frau, zu schweigen von Heidi Klum?

    Knopfauge (Mir ist kalt.)

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