Archive for September, 2011

30.09.2011 von Christian Ihle
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My Favourite Records mit Robots In Disguise

von Christian Ihle

Die beiden Robots In Disguise Girls verbinden Riot Grrrl Attitude mit leicht elektronischem Indierock und sind nun auch schon beim vierten Album angekommen.

* Your three favourite Punk singles/songs?

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** Dee:
I Am A Poseur – X Ray Spex
Typical Girls – The Slits
Dirt – The Stooges

** Sue:
Oh Bondage! Up Yours – X Ray Spex
G.I.R.L. – Robots In Disguise
Deceptacon – Le Tigre

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* A record that will make you dance?

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** Dee: Got Your Money – O.D.B.
** Sue: Dancing in the Street – Martha Reeves & the Vandellas

* Your favourite song lyrics?

** Dee: “I was thinking about diamonds and the world’s biggest necklace” (Isis – Bob Dylan)
** Sue: “Save your life, because you’ve only got one” (Morrissey) … weiter lesen

29.09.2011 von Christian Ihle
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Words Of Wisdom: Krist Novoselic von Nirvana 1991 über die Zukunft

von Christian Ihle

1991 äußert sich der Nirvana-Bassist Krist Novoselic In einem Interview mit Mary Ann Hobbs im NME recht nostradamushaft über unser Heute, zwanzig Jahre später:

“Bush is pumping money into the banks, but it won’t be long before they go down. And when that happens it’s going to make the 30s looking like a fucking holiday.”

(lustigerweise ist die NME-Coverstory übrigens mit dem Satz “Nirvana – The Guns’n'Roses it’s ok to like” untertitelt. Fanatische Begeisterung für Grunge und amerikanischen Hardrock konnte man den guten Briten nie vorwerfen…)

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Zum zwanzigjährigen Jubiläum des doch ein wenig überschätzten “Nevermind”-Albums von Nirvana wurde übrigens eine schöne “deluxe edition” aufgelegt. Ich bin mir zwar nicht sicher, ob Cobain so etwas wie “deluxe editions” seiner Alben … weiter lesen

27.09.2011 von Christian Ihle
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Schmähkritik Classic: Regisseure über Regisseure

von Christian Ihle

Das amerikanische Internetmagazin Flavorwire hatte vor einigen Wochen die schönsten Autor-vs-Autor-Beleidigungen der Literaturgeschichte zusammengestellt. Diesmal geht es um die Filmbranche und die 30 schärfsten Regisseursbeleidigungen – hier eine Auswahl:

* Orson Welles über Jean-Luc Godard:
“His gifts as a director are enormous. I just can’t take him very seriously as a thinker — and that’s where we seem to differ, because he does. His message is what he cares about these days, and, like most movie messages, it could be written on the head of a pin.”

* Ingmar Berman…
** über Orson Welles:

“For me he’s just a hoax. It’s empty. It’s not interesting. It’s dead. Citizen Kane, which I have a copy of — is all the critics’ darling, always at the top of every poll taken, but I think it’s a total bore. Above all, the performances are worthless. The amount of… weiter lesen

26.09.2011 von Christian Ihle
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Schmähkritik (443): Vera Int-Veen, Britt Hagedorn, Helena Fürst, Tine Wittler und Frauke Ludowig

von Christian Ihle

Christian Buß und Daniela Zinser befassen sich bei Spiegel Online mit dem “Voyeurismus-TV” im Privatfernsehen:

Vera Int-Veen (früher “Vera Am Mittag”, jetzt “Mietprellern auf der Spur”)

“Falls die Voyeurismus-Doku irgendwann zum klassischen Genre avancieren sollte, wird man sie als alte Meisterin des Fachs feiern. Vera Int-Veen hat schon bloßgestellt und gedemütigt, als das deutsche Privatfernsehen noch jung war: Zwischen 1996 und 2006 führte sie in mehr als 2000 Folgen ihrer Talkshow “Vera am Mittag” Freaks und Aussätzige aller Art vor.

Britt Hagedorn (“Britt – Der Talk um eins”, “Schwer verliebt”)

Britt lächelt für jeden und hört keinem zu, weil sie … weiter lesen

23.09.2011 von Christian Ihle
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My Favourite Records mit GusGus

von Christian Ihle

Gleich mal schön Nerd-Trivia zu Beginn:
1. die isländische Band GusGus haben ihren leicht bizarren Namen dem Rainer Werner Fassbinder Film “Angst essen Seele auf” entlehnt, weil dort das Gericht “Couscous” wie “Gusgus” ausgesprochen wird!
2. Emilíana “Jungledrum” Torrini war beim ersten Album Mitglied des Bandkollektivs.

Das Erstlingswerk “gusgus” ist 1995 erschienen, die Isländer sind nun schon mehr als 15 Jahre im Musikgeschäft unterwegs. Nach vielen Umbesetzungen erschien diesen Mai das achte Album “Arabian Horse”, im Oktober geht es auf Deutschlandtournee. Besonders schön: durch den Lieblingsplattenfragebogen bekommt man Einblick in die isländische Punkszene (Anhören: LOLLIPOP/SJÁLFSFRÓUN!)

* Your three favourite Punk singles/songs?

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SONG/BAND:
** RUDOLF/ÞEYR
** Í AUGUM ÚTI/PURRKUR PILLNIKK
** LOLLIPOP/SJÁLFSFRÓUN

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* A record that will make you dance? … weiter lesen

22.09.2011 von Christian Ihle
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Hell (Regie: Tim Fehlbaum)

von Christian Ihle

1. Der Film in einem Satz:

Die Hölle auf Erden: wenn man in einen bayrischen Bauernhof einheiraten muss.

2. Darum geht‘s:

Das Jahr 2016. Die Temperatur 10 Grad höher. Die Erde ein unwirtlicher Flecken. Die Sonne ein unbarmherziger Killer.
Durch die hohen Temperaturen ist das Leben auf der Erde beinah zum Erliegen gekommen, Wasser eine Rarität, Essen ebenso. Wir lernen eine Gruppe Überlebender kennen, die in die Berge wollen, wo noch Wasser vorhanden sein soll. Marodierende Horden nutzen die Notsituationen aus, jeder ist sich selbst der Nächste und so dauert es nicht lange, bis unsere Gruppe in Gefangenschaft gerät…
Gelungene, gut aussehende deutsche Genre-Filme sind Seltenheiten. Deutsche Science-Fiction-Dystopien gar rare Einzelfälle. “Hell” ist beides: zu Beginn ein starkes Endzeitmovie, dem es mit einfachen Mitteln gelingt, die Verwüstung der Erde darzustellen. Alles in helle Filter getaucht, blendet das Bild auf der Leinwand die Zuschauer wie die Sonne die… weiter lesen

21.09.2011 von Christian Ihle
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Max Goldt, Kool Savas und Morrissey

von Christian Ihle

Da Kool Savas Anfang November nach vier Jahren Pause mit einem neuen Album namens “Aura” zurückkehrt, befasst sich sogar das Comic-Projekt von Max Goldt und Stephan Katz, Katz Und Goldt, heute mit dem Rapper (und mit Morrissey. Und einem sprechenden Kaktus.):

(größer? klick!)

via Katz und Goldt

20.09.2011 von Christian Ihle
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Words Of Wisdom: Sean Penn über seinen Film “Tree Of Life”

von Christian Ihle

sean penn

Wir wussten zunächst nicht, ob sich Sean Penn durch diesen Diss seiner eigenen Rolle im schwer zugänglichen, aber vielerorts hochgelobten “Tree Of Life” von Regielegende Terence Malick eine Schmähkritik verdient hatte, haben aber dann doch davon abgesehen, weil sich Penn im Grunde ja positiv über den Film äußert, nur eben – wie viele Zuschauer – keine Ahnung hat, was er eigentlich darin macht. Jedenfalls sehr interessant, weil ja doch selten, dass ein Star sich so negativ über einen von der Kritik auch noch verehrten Film äußert:

“I didn’t at all find on the screen the emotion of the script, which is the most magnificent one that I’ve ever read. A clearer and more conventional narrative would have helped the film without, in my opinion, lessening its beauty and its impact. Frankly, I’m still trying to figure out what I’m doing there and what I was supposed to

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19.09.2011 von Christian Ihle
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Schmähkritik (442): Madonna

von Christian Ihle

Im Programm des Filmfestivals von Venedig lief auch der neue Film “W.E.” von Madonna, ihre zweite Regiearbeit. Die Süddeutsche Zeitung zeigt sich wenig begeistert:

“Weniger glücklich läuft es mit “W. E.”, der zweiten Regiearbeit von Madonna, die eine ganz andere Frage aufwirft: Kann es sein, dass man in der Popmusik durchaus noch mit Instinkten, unreflektierten Gefühlen und durchschlagenden Lösungen im Viervierteltakt durchkommt – in einem so komplexen Metier wie Filmregie aber schon lange nicht mehr? Es ist jedenfalls schon ein Rätsel, wie man auf dem einen Gebiet Großes und Bleibendes leisten kann, nur um auf dem anderen ein derart jämmerliches Bild abzugeben – wo beides doch letztlich mit künstlerischen Entscheidungen zusammenhängt.

(…) Nicht nur, dass hier die stereotypen Vor-, Zurück- und Überblendungen gar nicht enden wollen: Wirklich jeder Musikeinsatz, jede Kameraeinstellung, jede Zeitlupe ist in diesem Film eine Zumutung, beinah ein Schlag ins Gesicht. Man spürt, wie ein gewisser innerer… weiter lesen

17.09.2011 von Christian Ihle
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Don’t Mention The War (25): John Maus über den Golden Pudel Club in Hamburg

von Christian Ihle

Pitchfork: Your favourite Venue?

John Maus: “Golden Pudel in Hamburg is a strange venue. Hamburg is like the Detroit of Germany. They’re hard, hard people there.”

(Der DIY-Mythos John Maus über den Hamburger Pudel Club in einem Pitchfork-Interview)

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