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vonChristian Ihle 01.10.2012

Monarchie & Alltag

Neue Bands und wichtige Filme: „As long as the music’s loud enough, we won’t hear the world falling apart“.

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Die Welt bespricht das Kollaborationsalbum von Xavier Naidoo und Kool Savas, das den hübschen Namen „Xavas“ trägt, auch wenn wir persönlich KooDoo bevorzugt hätten:



„Naidoo ist der einzige deutsche Soulsänger, dem man gewisse Starqualitäten nachsagen kann, der aber dummerweise die Neigung hat, seine Texte mit esoterisch-christlichem Gedankengut anzureichern und jede seiner krausen Ideen für unglaublich wichtig zu halten.
Kool Savas gilt wiederum nach wie vor als einer der besten deutschsprachigen Rapper. Vor rund zwölf Jahren etablierte er mit solch heiteren Liedern wie „Lutsch meinen Schwanz“, „Haus und Boot“ und „Pimplegionär“ quasi im Alleingang den Berliner Straßenrap. Doch dann ging ihm leider der Witz verloren, was für eine Zusammenarbeit mit Naidoo quasi die Grundvoraussetzung ist. In der Humorlosigkeit konnten sie einander begegnen.
(…)
Selbstgerechtheit und mangelnde Qualitätskontrolle ist ein Markenzeichen der beiden Künstler, die sich auch in dieser Hinsicht treu geblieben sind.“



(Harald Peter in der Welt über „XAVAS“, mit Dank an Daniel!)





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kommentare

  • „Versteckter Song
    Naidoo & Savas: Schwule Verschwörungstheorien
    Xavier Naidoo tritt auch beim nächsten Bundesvisioncontest auf… – Quelle: PRO7 / Thommy Mardo
    Xavier Naidoo tritt auch beim nächsten Bundesvisioncontest auf…

    Der Rapper Kool Savas und der Soulsänger Xavier Naidoo rufen auf ihrem gemeinsamen Album nach dem Führer. Wegen der vielen schwulen Kindermörder …“
    Quelle: ‚Queer.de‘ 25.09.2012
    http://www.queer.de/detail.php?article_id=17473

    ———-

    „Mannheim/Berlin, 29. September 2012. (red) Aktualisiert. Der Mannheimer Schnulzen-Sänger Xavier Naidoo und der Berliner Rapper “Kool Savas” lösen mit einem “Hidden Track” Entsetzen aus. Das “versteckte Lied”, dessen Titel “Wo sind sie jetzt” ist, befindet sich am Ende ihres neuen Albums “Gespaltene Persönlichkeiten” und beschreibt nebulöse Satanssekten, die angeblich “Kinder und Babies abschlachten”. Die beiden Sänger wärmen damit “Ritualmordlegenden” auf, die immer wieder für Pogrome gesorgt haben, vor allem an Juden und auch an Homosexuellen …“

    Quelle: http://www.rheinneckarblog.de/29/stadtrat-fontagnier-der-text-gruselt-mich/18133.html

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