vonChristian Ihle 06.07.2015

Monarchie & Alltag

Neue Bands und wichtige Filme: „As long as the music’s loud enough, we won’t hear the world falling apart“.

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Eine schöne Aufnahme eines The-Clash-Konzerts von 1978 in München: The Clash spielen ihr Junior-Murvin-Cover „Police & Thieves“, das auch auf dem Debütalbum veröffentlicht wurde – und man bekommt schnell eine Ahnung davon, was für eine Präsenz Joe Strummer und Kollegen damals hatten.
Der Clip wird mit einem kurzen Interview eingeleitet, in dem sich The Clash über die Zustände in Deutschland beschweren und wie sie von der Polizei in Bayern belästigt wurden – manche Sachen ändern sich nie…



[youtube]https://www.youtube.com/watch?v=UpkX1Cnw8wQ[/youtube]

Q: Ihr habt viel Ärger in Deutschland gehabt?
Mick Jones: Furchtbar beschissen. Ich komm nie wieder her.
Paul Simonon: Es ist schlimm, kein Hotel zu finden. Viele ältere Leute, alte Nazis, behindern uns wo sie nur können. Die Jugend ist toll, wie das Konzert heute zeigt
Mick Jones: Die Organisation ist scheisse, sie haben noch nicht mal ein Hotel für uns.
Paul Simonon: Die Polizei hat uns aus dem Hotel geschleift, wie sollen wir unter den Umständen Deutschland mögen…



Ausschnitt und Video stammen aus Wolfgang Bülds Film „Punk In London“. Büld hatte sich in den 70ern als einer der ersten Filmemacher mit dem Phänomen Punk beschäftigt und unter anderem auch den empfehlenswerten Impro-Spielfilm „Brennende Langeweile / Bored Teenagers“ mit The Adverts gedreht. Wildes Schwebebahnfahren mit T.V. Smith und Gaye Advert!



[youtube]https://www.youtube.com/watch?v=7Cl00ul3np4[/youtube]


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