vonChristian Ihle 17.01.2017

Monarchie & Alltag

Neue Bands und wichtige Filme: „As long as the music’s loud enough, we won’t hear the world falling apart“.

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Dank Fatih Akins „Tschick“-Vefilmung durfte wir im letzten Jahr die ungewöhnliche Kombination von Beatsteaks und Tocotronics Dirk von Lowtzow mit einem Cover von Stereolabs „French Disko“ erleben. Musikalisch versagten sich die Beatsteaks aller Stadionrockismen und spielten den Neo-Krautrock-Song erstaunlich straight. Von Lowtzow textete dazu existentialistische Parolen und fertig war ein so auf dem Papier nicht zu erwartender Hit. Interessanterweise waren übrigens die Beatsteaks Auslöser für diese Gleichung, wie Fatih Akin erzählt: „Ich bin Herrndorf-Fan, die Beatsteaks sind Herrndorf-Fans, Dirk von Lowtzow ist Herrndorf-Fan. Und jeder von uns interpretiert das Buch anders. Und hier war der Moment, anderen Künstlern einen Freiraum zu geben. Wir haben die Beatsteaks gefragt, die hatten dann die Idee, Stereolab zu covern – mit dem deutschen Text von Dirk.“

Auch wenn das Cover selbst hervorragend geworden ist, will ich doch noch mal an Stereolabs Original erinnern, das man hier in einer wunderbaren TV-Performance sehen kann. Wildeste Tanzszenen inklusive!

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