Five Favourites mit HGich.T: Fünf geile Songs mit Drogen

Man übertreibt wohl kaum, wenn man HGich.T die polarisierndste, verstörendste oder WTF???!-igste Band des Landes nennt. Hier spalten sich die Meinungen wie Atomkerne im Nuklearkraftwerk und niemand weiß, ob wir hier über eine Band oder ein dadaistisches Kunstprojekt reden. Da ein fester Bestandteil von HGich.Ts Lyrics die Thematisierung von Drogenkonsum ist, fragen wir getreu des Spacemen 3 Mottos „Taking Drugs To Make Music To Take Drugs To“ nach ihren Liebligsdrogensongs

Die schöne Maike:
Mike Oldfield – Moonlightshadow

„Mike Oldfield – Moonlightshadow“ auf Habadapilzen, dazu ein kleines Glas Portwein. Eingerollt in einen Schlafsack in eine Lehmkuhle legen. Mehr geht nicht!

Balmi:
Dune – I can’t stop raving

Hier, bitte – egal, ob mit oder ohne Drogen: Wenn „I can’t stop raving“ von Dune läuft, verspüre ich (mitunter gegen meinen Willen) den intensiven Drang, wie verrückt zu grinsen, zu springen, abzuraven und zu schreien: „Geeeiiiil!“ DER ultimative Trip, wenn Sie mich fragen.

Jacky Herzblut:
shittyfluted Version von Aha – Take on me

Passt zu jeglicher Lebenslage und zaubert fast jedem normalen Menschen unfreiwillig mindestens ein Lächeln ins Gesicht. Wie bei jedem guten Lied muss man auch dieses laut und bis zum bitteren Ende anhören.

Superminzi:
Rrose – Waterfall

Dazu kann man sich ganz toll mit den Füßen in den Sand eingraben und sich in das Licht, in jedem Molekül und von den Bäumen hängenden Blättern verheddern.

Dr. Diamond (brgl. Name Dr. Geilser):
Bon Jovi – Living on a prayer

Weil in dem Affenchor „Uoah uoah uhaooo“ das tiefe menschliche Bedürfnis, seine Sorgen mit den Mitteln des Repitilienhirns zu äußern, in mitten der Popkultur seinen Platz findet.

Das neue Album von HGichT. ist bereits erschienen:

Kommentare (2)

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  1. Ist sicher für die nächste Woche eingeplant!

  2. Dieses Five-Favourites-Ding, o.k., aber für mich irgendwie zu wenig greifbar, was da der innere Kern sein soll.

    Wann gibt’s denn mal wieder „My Favourite Records“, mit seiner, wie ich finde, genialen strukturellen und historischen Stringenz?