vonChristian Ihle 29.08.2017

Monarchie & Alltag

Neue Bands und wichtige Filme: „As long as the music’s loud enough, we won’t hear the world falling apart“.

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Boy Division, die beste Coverband des Landes, ist mit neuer Single zurück und nimmt sich erneut der Namensinspiration aus Manchester an. Nach der vor fünf Jahren veröffentlichten, fantastischen „Transmission“-Variante, die ungefähr klang als würde jemand wodkabeseelt mit sehr viel Freude Marimba spielen und darüber Ian Curtis – Texte brüllen, geht es diesmal ganz zurück an die Wurzel: „Warsaw“ von Joy Divisions erster Single „An Ideal For Living“.
Die frühen Joy Division waren noch eine recht straighte Punkband und weit entfernt vom kalten Post-Punk der triumphalen Jahre. Die Hamburger boydivisionieren aber das Joy Division – Debüt als kühlen, raumgreifenden Song, der nicht nach vorne marschiert, sondern mächtig entlang grindet. Für Boy Division – Verhältnisse ist die Aufnahme auch erstaunlich klar und unschrammelig:

Auf der anderen Seite der 7inch-Single befasst sich übrigens Venus Vegas – die Zweitband von Tocotronics Rick McPhail – mit dem gleichen Song und baut eine schöne Referenz an „Blue Monday“ von Joy Divisions Nachfolgeband New Order ein.

Bonus Track: Transmission by Boy Division:

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