
Kürzlich hat mich der MusikExpress gebeten, der guten Laura Marling einige Platten vorzuspielen und mit ihr über Songs und Künstler zu reden. Das soll natürlich auch hiesigen Stammlesern nicht vorenthalten werden, war Laura Marling doch schon bereits als 18jährige Gewinnerin unseres “Album Des Jahres“. Miss Marling über ihre Liebe zu Libertines & Patti Smith und mit einem Zwischen-den-Zeilen-Diss an Emmy The Great (was wiederum auch schön die Verbitterung von Emmy über Laura nachvollziehen lässt, die Emmy in unserem Interview vor einigem Monaten äußerte).
White Stripes – It’s True That We Love One Another

Oh, ich liebe Jack White! Und das ist ein wirklich toller Song! Ganz ehrlich, Jack White ist der Retter einer gewissen Art von Musik – und wie sie aufgenommen wird. Er ist eine der aufregendsten Personen, die ich… weiter lesen
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Der alte Traditionalist Jack White findet, dass auch der Crazy Frog – jene Jamba!-Kreation, die “Axel F” dank eines deutschen Danceproduzententeams für eine neue Generation erlebbar machte – seine Berechtigung hat und sozusagen den Woody Guthrie der Klingeltonära darstellt:
“Someone said something about that Crazy Frog song that came out a few years ago and how that was the death of all music, that it went Number One in England and that we should all be ashamed of ourselves. But I don’t think that’s true. I think that’s almost become folk music, if you think about it. People are liking it instinctually. That means that’s who we are at that particular time.”
(Jack White im amerikanischen RollingStone)
Der Kollege Lukas Heinser vom Coffee & TV – Blog hat genug. Genug “Na na na Na na naa Na”. Und findet Jack White sollte endlich etwas dagegen tun:
10. Das Bo: Dumm, aber schlau
Es ist der unsäglichste Trend im deutschen Hip-Hop seit langem: wir graben alte Schlager-Klassiker bis Pop-Verbrechen aus, nehmen die Hook für den Refrain und rappen unseren Quatsch in die Strophen. Während Bushidos Versuche vor Pathos kaum noch laufen konnten, wusste man bei Das Bo wenigstens, dass er es a) nur fürs Geld macht und b) das ganze wenigstens nicht ernst nimmt. Am erstaunlichsten war eigentlich wie wenig Erfolg er damit hatte.
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Die kommentierte Playlist…
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Schmähkritik (59): Nicky Wire (Manic Street Preachers) über The White Stripes
von Christian Ihle & Horst Motor“I can’t understand why anyone would like this record. I just think it’s dreadful. Linear, tuneless, pointless.
I have a problem with them anyway. All this deep, profound authenticity, all that “I’m a southern gentleman!” bollocks. The White Stripes would have been crucified back in my day, because there is so much hypocrisies within them. You put it on your stereo and it sounds like a fucking hiss.”
(Nicky Wire im NME über “Icky Thump” der White Stripes)
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In unregelmäßiger Folge zitiert das Popblog die beiden größten Aphoristiker Großbritanniens, Oasis’ Liam und Noel Gallagher. Des Popblogs Kalendersprüche, wenn man so will.
“Jack White has just written a song for Coca-Cola. End of. He ceases to be in the club. And he looks like Zorro on doughnuts, I don’t believe in adverts. He’s meant to be the posterboy for the alternative way of thinking. Coca-Cola man. Fucking hell. And OK, you want to spread your message of peace and love, but do us all a fucking favour. I’m just not having it. It’s like doing a fucking gig for McDonald’s.”
(Noel Gallagher über Jack White, den Sänger und Gitarristen der White Stripes, verantwortlich für unser aktuelles Album des Monats)
Jack White – The Great American Jukebox… und wieder wühlt sich Jack White durch die amerikanische Musikgeschichte. Auf „Icky Thump” sind Einflüsse von Southern Rock, Folk, 70ies Classic Rock , Texmex und Mariachi zu verzeichnen, über die sich wie immer der Blues legt bis ihn der Punk hinwegfegt. Die Folge ist ein im besten Sinne eklektizistisches Album, das aber auch auf die eigene Geschichte zurückgreift.
In Jack Whites Gitarrengewitter mischen sich wieder verstärkt Blitz und Donner, die Songs klingen allesamt weniger gefällig als auf den letzten White-Alben – wohl eine Konsequenz seines poporientierten Nebenprojektes The Raconteurs. Die Riffattacken sind wieder unsauberer, krachender und damit eine Rückkehr zu den frühen zwei, drei White Stripes Alben, aber mit dem gewachsenen Selbstbewusstsein, der beste Gitarrist seiner Generation zu sein.
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