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28.09.2009

Abschied vom Prinzenbad…

von Sigrid Deitelhoff

… und vom/von

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bis zur Sommersaison 2010.

Laßt es Euch gut gehen und trainiert schön in den Hallenbädern!!!

Abschiedsparty im Prinzenbad:

Danke an Dagmar und Matze für das tolle Buffet (und nicht nur dafür)

Unglaublich: Es gab ein Frühstücks-, Mittags-, Dessert-, Kuchen- und Abend-Buffet

Die Band “Ashen Lady & the Ship of Fools”

Ari mit Band

Den ganzen Tag Sonnenschein und Temperaturen wie im Hochsommer

Matze, Dir auch eine schöne Wintersaison!

Ab 18 Uhr gab der Bademeister viertelstündlich die Hochrechnung der Bundestagswahl bekannt.

… und Tschüss

Alle Fotos: Sigrid Deitelhoff

22.09.2009

Zu guter Letzt …

von Sigrid Deitelhoff

… doch wieder QuerschwimmerInnen unter uns:

18.09.2009

Pastellfarben

von Sigrid Deitelhoff

Jetzt beginnt eigentlich wieder die schönste Zeit im Prinzenbad. Morgens taucht die Herbstsonne das Bad in Pastellfarben. Die Becken sind relativ leer – jede Menge Platz zum Schwimmen. Das Wasser ist gerade richtig temperiert, die Freibadgespräche wieder familiär.

Allerdings schwingt schon überall eine Abschiedsstimmung mit – im Duschbereich, in der Cafeteria. Die Gespräche am Beckenrand handeln wieder von den Schwimmmöglichkeiten im Winter, die in Wirklichkeit natürlich keine echten Alternativen zu den 50-Meter-Aussenbecken unseres Prinzenbad-Freibades darstellen. Wir werden also notgedrungen im Winter in den verschiedensten Fitness-Studios und Hallenbädern der Stadt unsere Bahnen ziehen, während wir uns auf die kommende Sommersaison freuen…

Foto: Sigrid Deitelhoff

16.09.2009

Abschiedsparty im Prinzenbad

von Sigrid Deitelhoff

Foto: Sigrid Deitelhoff

Matze hat mich noch gebeten, die korrigierte Uhrzeit anzugeben. Also: Es geht am 27.9. um 8 Uhr morgens los, nicht um 7 Uhr.

14.09.2009

Prinzenbad-Impressionen (5)

von Sigrid Deitelhoff

Prinzenbad-Eingangsbereich                           Foto: Sigrid Deitelhoff

11.09.2009

Handtuchnotstand? Nehmt Bettwäsche!

von Sigrid Deitelhoff

Im Frauenduschbereich können die unterschiedlichsten Badetücher tagtäglich bewundert werden. Handtücher in verschiedenen Größen, Farben und Formen. Einfarbige, bunte oder mit Motiven bedruckte Badetücher (nicht selten kitschige Sonnenuntergangsbilder in quietschenden Neonfarben). Hin und wieder gibt es auch diese Handtücher mit den Siebziger-Jahre-Retro-Sprüchen wie z.B. “Liebe ist ein Bad zu Zweit” oder ähnliches mehr. Die älteren unter uns PrinzenbadlerInnen erinnern sich?! Aber auch diese blau-gemusterten Aldi-Logo-Saunatücher sind zu sehen.

In den letzten Tagen wurde jedoch von uns regelmäßig ein Bettlaken als Handtuchersatz im Duschbereich gesichtet. Und heute war sogar ein Bettbezug zu sehen. Ja, sicher das ist bestimmt schon ein wenig gewöhnungsbedürftig – aber trotzdem, bei näherer Betrachtung, gar keine so schlechte Idee. Immerhin läßt sich so ein Bettbezug im Prinzenbad auch noch anderweitig nutzen:
z.B. als Kinder-Hüpfsack, als Familien-Picknickdecke, zum Laub- und Mülleinsammeln auf der Liegewiese, als Sonnenschutz, als Kälteschutz, als Familientransport-Tasche, als Schlafsack, als Zelt, als Versteck oder als Traumfänger. Einfach hineinspringen und den Reißverschluss zuziehen und sich vorstellen, nicht das Ende, sondern der Beginn der Freibadsaison stünde unmittelbar bevor. Den Reißverschluss nach dem 27. September wieder aufziehen und im Sportbecken schwimmen gehen als sei es Anfang Mai.

Also – Bettbezüge sind vielseitig verwendbar, ausser als Neoprenanzug.

08.09.2009

Der Sommer ist zurück

von Sigrid Deitelhoff

02.09.2009

Bundestagswahlkampf in den Freibädern

von Sigrid Deitelhoff

Da saßen wir vormittags auf den Steintreppen des Prinzenbades und Bernd erzählte, das er sich an manchen Tagen nach dem spießigen Leben seiner Eltern sehnen würde: Nach der Arbeit gleich nach Hause. Aufs Sofa setzen. Nichts tun. Glotze anmachen. Der Partnerin zuzwinkern. Einigen Gedanken nachhängen. Nachrichten schauen. Zähneputzen. Ins Bett. Tagein tagaus, bis er sich von seinem anstrengenden Leben erholt hätte.

Ah ha, kommentierten wir. Uschi brachte das Gesprächsthema auf die anstehenden Bundestagswahlen. Wahrscheinlich nur, um Bernds depremierende Alltagsfantasien zu stoppen.

Plötzlich erzählte Malle seine Story von den letzten Europa-Wahlen. Vorher hatte er die Briefwahl beantragt, da er verreisen wollte. Er bekam aber keine Briefwahlunterlagen. Beschwerte sich beim Wahlamt und bekam die patzige Antwort, er solle dann doch eben zum Wahllokal an dem besagten Wahlsonntag gehen. Die Wahlunterlagen würden eben von einer externen Firma ausgeliefert. Falls das nicht klappen würde, hätte er eben Pech gehabt.

Doris erzählte daraufhin, sie hätte auch keine Briefwahlunterlagen bekommen und auch ihre Nachbarin von schräg gegenüber und deren Arbeitskollegin, die in der Parallelstraße wohne, auch nicht. Eine Frechheit sei das. Sie hätte aber nicht weiter nachgehakt. Aber eigentlich Schade, weil sie doch zum ersten mal die Grünen hätte wählen wollen.
Daraufhin meldete sich Bernd wieder zu Wort, nun von seinen Sehnsüchten nach einem spießigen Alltag abgekommen. Ja, er wäre ja Mitglied bei den Grünen und bei der Europawahl wären sie in einem großen Teil von Kreuzberg nicht per Briefwahl gewählt worden – hätte er in einer Übersicht gesehen. Null Briefwähler für die Grünen in Kreuzberg – schon komisch. Seine Eltern hätten ja nie Briefwahl gemacht. Was ist komisch, fragten wir ihn. Das seine Eltern nie Briefwahl beantragt hätten oder dass keinerlei Briefwähler für die Grünen in Kreuzberg gestimmt hätten. Beides, sagte er und klinkte sich wieder aus dem Gespräch aus.

Wie auch immer, meinte Malle, ich bin für ein Wahllokal im Prinzenbad. Da bin ich auch für, sagte Uschi. Ach, apropos Wahl, war der SPD-Fritze mit dem roten Wassereis schon im Prinzenbad? Was? Verstehe ich nicht – habe ich irgendwas verpaßt? meldete sich Doris zu Wort.
Na, jetzt im Bundestagswahlkampf verteilt die Berliner SPD in den diversen Schwimm- und Freibädern rotes Wassereis unter dem Motto “Der Sommer wird rot”.
Alles schon komisch. Wassereis gab es hier noch nicht und der Sommer ist jetzt sowieso schon vorbei, murmelte Malle. So eine bescheuerte Aktion. Ich gehe mal eine Runde schwimmen. Kommt jemand mit?

31.08.2009

Prinzenbad-Impressionen (4)

von Sigrid Deitelhoff

Foto: Sigrid Deitelhoff

Telefonzelle im Prinzenbad

28.08.2009

Schwimmverbot im Strandbad Tegel

von Sigrid Deitelhoff

Heute morgen war an einigen Tischen der Prinzenbad-Cafeteria das Schwimmverbot im Strandbad Tegel Gesprächsthema. Das ist auch wirklich schon ein Ding. Da wird ein Hausverbot ausgesprochen, weil ein Schwimmer ein T-Shirt trägt, auf dem die folgenden Zeilen aus einem Song der Musikgruppe “Die Ärzte” aufgedruckt ist:

“Scheint die Sonne auch für Nazis? Wenn’s nach mir geht, tut sie’s nicht”

Die Begründung des Pächters, der das Schwimmverbot ausgesprochen hat, ist besonders prickelnd. Nachzulesen unter:

Schwimmverbot wegen T-Shirt-Spruch, taz-Berlin vom 28.8.09

Links schwimmen verboten!, taz-Berlin vom 28.8.09