31.07.2009 von Sigrid Deitelhoff
… und das Mehrzweck- zum Sportbecken. Verrückte Welt!
Im Sportbecken ist es jetzt so warm wie früher im Mehrzweckbecken. Letzteres wird nun von den “Kalt”-SchwimmerInnen frequentiert. Im warmen Sportbecken geht es nun “sportlich” zu. Dort sind die “Kopf-über-Wasser”-BrustschwimmerInnen, die Kraul-Stehschwimmer, die Duftbojen und die tollen Rückenschwimmer, die das Becken diagonal durchqueren.
28.07.2009 von Sigrid Deitelhoff
Wahre Prinzenbadfans, so wurde mir erzählt, stehen um 6.30 Uhr am Prinzenbad-Einlass, damit sie zur Freibadöffnung um 7 Uhr gleich die ersten sind, die sich in die Fluten stürzen können. Es gibt allerdings auch noch eine Nummer 1 im internen Kreis. Wenn dieser Prinzenbadfan mal verschläft und es nicht pünktlich bis um 6.30 Uhr schafft vor dem Eingang zu stehen, wird ihm der erste Platz in der Warteschlange freigehalten.
21.07.2009 von Sigrid Deitelhoff
… nein nicht im Prinzenbad, sondern im Stadtbad Schöneberg.
Das Sanierungsprogramm des Senats für die Berliner Bäder erreicht mit dem Baubeginn im Stadtbad Schöneberg einen vorläufigen Höhepunkt. Das Bad wird instand gesetzt und bleibt deshalb geschlossen. Wie groß der Aufwand ist und welche Schäden beseitigt werden müssen, werden im Rahmen eines Rundgangs gezeigt.
Na, das ist doch interessant. Treffpunkt ist am Mittwoch, den 22.7.09 um 11.00 Uhr im Vestibül des Stadtbades Schöneberg, Hauptstraße 39, 10827 Berlin. Neben den am Projekt beteiligten Ingenieuren steht uns auch der Vorstandsvorsitzende der Berliner Bäder-Betriebe, Klaus Lipinsky für Antworten zur Verfügung.
Und wie kommen wir ohne S-Bahn dort hin? Ganz einfach – ich plädiere für Fahrraddraisinen. Okay, das klappt nicht bis morgen. Aber wenn das mit diesem S-Bahn-Dilemma so weiter geht, ist das eigentlich nur noch eine Frage der Zeit!

Foto aus: http://de.wikipedia.org/wiki/Eisenbahn-Draisine
Die S-Bahn-Schienen könnten auch anders genutzt werden.
16.07.2009 von Sigrid Deitelhoff
Dass er ein hervorragender Schauspieler ist, weiß ich schon, seit dem ich ihn in der musikalisch-szenischen Lesung “Die Entdeckung der Langsamkeit” von Sten Nadolny gesehen habe. Das er – Thomas Rühmann – aber auch ein brillanter Damaturg ist, wurde mir erst während des letzten Prinzenbad-Kultur-Blind-Date im “Theater am Rand” bewußt.
Die Bearbeitung und Umsetzung des Romans “Mitten in Amerika” von Annie Proulx als Theaterstück vor der Kulisse einer abgelegenen Landschaft im Oderbruch war exzellent und rief bei uns allen ein Gänsehautfeeling hervor.
Der Roman erzählt die Geschichte von Öl, Windrädern und Schweinefarmen in den Panhandles von Texas und Oklahoma, die Zerstörung der Landschaft und ihrer traditionellen Bewirtschaftung durch industrialisierte Betriebe und von Bob Dollar, einem jungen Mann auf der Suche nach dem Sinn des Lebens. Die Geschichte befaßt sich mit den Biografien der skurilen Bewohner. Mit einem merkwürdigen Sinn für… weiter lesen
14.07.2009 von Sigrid Deitelhoff
… fragt sich nur, wie lange uns dieser Luxus noch vergönnt ist…
Bald sind ja Schulferien und die Wassertemperatur im Mehrzweckbecken steigt (leider) auch stetig an.
Bisher ist es noch super kalt im neu eröffneten Becken. Das gefällt mir aber ausgesprochen gut. Die Gören landen nur maximal 2 bis 3 Arschbomben und stürzen sie sich anschließend sofort wieder ins warme Nichtschwimmerbecken. Sie haben zwar in der Regel eine große Klappe, aber so tough sind sie dann doch nicht – zum Glück…
11.07.2009 von Sigrid Deitelhoff
Wunderbar!!! Noch ist das Wasser sehr kalt. Aber einige PrinzenbadlerInnen mögen das ja. Im Sportbecken ist es dafür ziemlich warm. Ich bin dort erstmal einige Bahnen geschwommen, um die Muskulatur zu erwärmen. Und dann ins Mehrzweckbecken, wo es nur zwei Mitstreiterinnen gab.
10.07.2009 von Sigrid Deitelhoff
Das Mehrzweckbecken ist ja leider immer noch nicht geöffnet.
Beim Einbau der neuen elektronischen Steuerungsanlage haben die von den BBB beauftragten Techniker leider ein Speichermodul verwendet, dessen Kapazität nicht ausreicht, um die Filter des Beckens auch rückzuspülen. Eine Filter-Rückspülung ist aber spätestens alle zwei Tage notwenig, damit die Wasserwerte stimmen. Deshalb ist jetzt Wasser im Becken, das gechlort und umgewälzt wird, aber in das trotzdem niemand reinspringen darf.
Heute nun wurde das zu klein dimensionierte Teil ausgewechselt, die Programmierung der Anlage neu gestartet, sodass die Berliner Bäderbetriebe nun guten Mutes sind, möglichst bald das Mehrzweckbecken endlich in Betrieb nehmen zu können.
10.07.2009 von Sigrid Deitelhoff
Den Berliner Bäderbetrieben sei dank wird unser schönes Prinzenbad endlich einmal ordentlich saniert. Das kommt dann hoffentlich auch seiner finanziellen Situation zugute, indem die Einnahmen wieder steigen. Zugegeben: Mir würden noch viele andere Maßnahmen einfallen, um das Bad noch mehr zu modernisieren und renovieren, aber was jetzt gemacht wird, ist doch schon mal sehr ordentlich! Es führt bestimmt dazu, dass man noch lieber hingeht als im letztes Jahr. Allerdings müßte wohl noch etwas getan werden, damit auch mehr Leute mitbekommen, dass unser Prinzenbad jetzt noch attraktiver wird. Werbung im U-Bahn-Fernsehen oder in den Stadtteil-Postillen wäre eine Möglichkeit.
Apropos U-Bahn: Das Prinzenbad ist nun auch wieder mit der U-Bahn zu erreichen, denn der BVG ist es endlich gelungen, die Reparaturarbeiten auf der Strecke rund um das Prinzenbad zum Abschluß zu bringen. Welch ein Freibad hat schon den U-Bahn-Anschluß direkt daneben und ist auch noch so schön!
Also, liebe Pankower… weiter lesen
07.07.2009 von Sigrid Deitelhoff
… oder von der Kunst einen Kreis ins Viereck zu schwimmen.
In diesen Mehrzweckbecken-freien Zeiten treten bei einigen PrinzenbadlerInnen ganz neue Talente zu Tage. Heute habe ich einen Mitschwimmer gesehen, der anders als wir übrigen, die es gewohnt sind, die Bahnen hin und her zu schwimmen, seine Kreise zog. Wahrscheinlich erzeugt das im Nichtschwimmerbecken ein “See- bzw. Teichgefühl”.
Und genau an der Stelle, wo ein stetiger Wasserstrahl von der Rutsche in Becken prasselt und die Hälfte der PrinzenbadlerInnen ansteht, um sich nach dem Schwimmen massieren zu lassen, da schwamm der “Teichschwimmer” dann gekonnt eine Delle in den Kreis. Möglicherweise wollte er für sich ein “Tsunami-Gefühl” vermeiden.